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Anwohner sollen Fenster und Türen geschlossen halten
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Aktualisiert vor 9 Minuten.

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Anwohner sollen Fenster und Türen geschlossen halten

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Neues Star-Duo verpasst Coup

08.07.2019

Hamburg Brachiale Blocks und unerschütterlicher Kampfgeist reichten nicht ganz für Gold: Julius Thole und Clemens Wickler haben die Krönung ihres Beachvolleyball-Märchens beim Heimspiel in Hamburg verpasst. Trotz der Unterstützung des frenetischen Publikums unterlag das Duo in einem Finalkrimi gegen die Russen Oleg Stojanowskij/Wjatscheslaw Krasilnikow mit 1:2 (21:19, 17:21, 11:15), durfte sich aber bei seinem WM-Debüt über Silber freuen.

„Silber kann sich sicher sehen lassen. Wir sind sehr stolz, was wir in den vergangenen Tagen geleistet haben. Es ist ein bisschen schade, aber wir müssen akzeptieren, dass die Russen besser waren“, sagte Thole. „Ich glaube, morgen freuen wir uns richtig über Silber, es war phänomenal vor so einer Kulisse zu spielen“, ergänzte Wickler.

Im Hexenkessel auf dem Center Court lieferten sich die Teams vor 13 000 Zuschauern ein hochklassiges Duell. Doch die Russen zeigten sich von der Kulisse vollkommen unbeeindruckt und behielten am Ende die Nerven.

Neben ihrer ersten Medaille bei einem Großereignis darf sich das deutsche Duo aber mit rund 40 000 Euro Preisgeld und 1440 Weltranglistenpunkten trösten. In den zehn WM-Tagen haben sich Thole/Wickler nicht nur als neue Elitespieler entpuppt, sondern auch zu absoluten Fan-Lieblingen entwickelt. Die beiden jungen Männer – Thole studiert nebenbei Jura, Wickler BWL – zeigten Frische, Intelligenz, Erfolgshunger und lieben ihre Sportart. „Da ist völlige Ekstase im Spiel“, bemerkte 2,06-Meter-Mann Thole nach dem 2:1-Sieg im Halbfinale gegen die Topfavoriten Anders Mol und Christian Sorum aus Norwegen.

Eigentlich war das Projekt Thole/Wickler auf Olympia 2024 ausgerichtet, verriet Sportdirektor Niclas Hildebrand. Doch die Hamburger überraschten mit ihrer Entwicklung sogar den eigenen Verband. „Sie sind schon jetzt das neue Aushängeschild“, sagte Hildebrand. Nach Wicklers nationalem Meistertitel 2017 mit Tim Holler hatte ihn der Deutsche Volleyball-Verband überraschend mit Thole zwangsvereint. Eine weise Entscheidung, wie die fünfte WM-Medaille für die Männer-Abteilung beweist. Der gebürtige Hamburger Thole und der Starnberger Wickler wollen nun die Olympia-Qualifikation meistern und dann das Projekt Tokio 2020 angehen.

„Ihre Stabilität ist beeindruckend“, sagte Julius Brink, der 2009 mit Jonas Reckermann den bisher einzigen WM-Titel für Deutschlands Männer auf Sand geholt hatte. „Sie sind ja immer noch brutal jung“, ergänzte der Olympiasieger von London 2012. Von Brink und Reckermann hätten sie „viel gelernt“, sagte Thole. Zum Beispiel ihre Einstellung: „Wir wollen nur Weltklasse.“

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