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NWZonline.de Region

Vom ruhigen Rentnerleben weit entfernt

02.02.2008

1980 übernahm der Friedrichsfehner mit seiner Frau Erika den Betrieb der Eltern. Auch die nächste Generation ist schon für die Firma Emil Hilgen tätig.

Von Doris Grove-Mittwede

Friedrichsfehn – „Vom ruhigen Rentnerleben halt’ ich nichts. Mir geht es am besten, wenn ich etwas zu tun habe und wenn ich zwischen den anderen bin.“ Aktivität bestimmte und bestimmt Günter Hilgens Leben. Kürzlich feierte der Friedrichsfehner Unternehmer – Inhaber der Firma „Emil Hilgen Omnibusbetrieb, Sandlieferungen, Tiefladertransporte“ – seinen 70. Geburtstag.

1980 hatte Günter Hilgen mit seiner Frau Erika den elterlichen Betrieb übernommen, der im Juni 1923 als Fuhrunternehmen von Anna und Emil Hilgen gegründet worden war. „Aufgewachsen bin ich Kleefeld“, berichtet Günter Hilgen. „Hier hat unsere Firma heute noch einen Sandlagerplatz und ein Betriebsgebäude.“

1943 erfolgte der Umzug nah Friedrichsfehn. Als junger Mann absolvierte Günter Hilgen eine Kfz-Mechanikerlehre und stieg 21-jährig als Lkw-Fahrer in den elterlichen Betrieb ein. Einige Jahre später brachte er als Reisebusfahrer Gäste nach Frankreich, Österreich, in die Schweiz. „Das hat mir sehr viel Spaß gemacht und auch Schüler hab’ ich immer gern gefahren.“

Zur Firma Hilgen gehört heute eine ganze Flotte von Omnibussen, die im Reise-, Schul- und Linienverkehr eingesetzt werden. „Wir erneuern und modernisieren ständig unseren Fuhrpark, um auch die vielen langjährigen Kunden, wie z.B. die Mühlenhof-Musikanten, die EWE-Baskets oder die NWZ mit ihren Leserreisen, zufrieden zu stellen“, sagt Hilgen. Ständig weiterentwickelt worden sei auch der Lkw-Bereich. Tiefbauarbeiten, Tiefladertransporte und Sandabbau aus den eigenen Sandkuhlen seien das 2. Standbein der Firma, in der inzwischen vier Kinder der Hilgens tätig sind. „Heute bin ich nicht mehr soviel unterwegs wie früher, sondern helfe vor allem bei organisatorischen Dingen und springe ein, wenn Not am Mann ist“, berichtet Günter Hilgen.

Zwei Bereiche bestimmen seine Freizeit: Pferde und Vereine. „In meiner Jugend wurde vieles mit Pferd und Wagen transportiert und schon damals saß ich gern auf dem Kutschbock.“ Die Liebe zu Pferden teilte der Friedrichsfehner mit seinem Vater und auch seine Kinder und Enkel sind von den Vierbeinern „infiziert“. Früher ist Hilgen sogar Trabrennen gefahren. Auf dem Kutschbock habe er bis vor einigen Jahren auch anlässlich der Zwischenahner Woche gesessen. Private Kutschfahren mit den eigenen Pferden sind für den Friedrichsfehner heute noch ein besonderes Vergnügen. „Mein zweites Steckenpferd sind Vereine“, sagt Hilgen. „In einem Dorf ist es wichtig, sich zu engagieren.“ Fast 50 Jahre gehört Hilgen der Feuerwehr Friedrichsfehn an, über fünf Jahrzehnte ist er bei den örtlichen Schützen. Außerdem ist er Mitglied in anderen Friedrichsfehner, Kleefelder und Portsloger Vereinen.

Denkt Hilgen überhaupt ans Altenteil? „Wer rastet, der rostet“, lacht er und steigt nach dem Fototermin in Kleefeld auf einen Radlader, um Sandarbeiten zu verrichten.

1980 übernahm der Friedrichsfehner mit seiner Frau Erika den Betrieb der Eltern. Auch die nächste Generation ist schon für die Firma Emil Hilgen tätig.

Von Doris Grove-Mittwede

Friedrichsfehn – „Vom ruhigen Rentnerleben halt’ ich nichts. Mir geht es am besten, wenn ich etwas zu tun habe und wenn ich zwischen den anderen bin.“ Aktivität bestimmte und bestimmt Günter Hilgens Leben. Kürzlich feierte der Friedrichsfehner Unternehmer – Inhaber der Firma „Emil Hilgen Omnibusbetrieb, Sandlieferungen, Tiefladertransporte“ – seinen 70. Geburtstag.

1980 hatte Günter Hilgen mit seiner Frau Erika den elterlichen Betrieb übernommen, der im Juni 1923 als Fuhrunternehmen von Anna und Emil Hilgen gegründet worden war. „Aufgewachsen bin ich Kleefeld“, berichtet Günter Hilgen. „Hier hat unsere Firma heute noch einen Sandlagerplatz und ein Betriebsgebäude.“

1943 erfolgte der Umzug nah Friedrichsfehn. Als junger Mann absolvierte Günter Hilgen eine Kfz-Mechanikerlehre und stieg 21-jährig als Lkw-Fahrer in den elterlichen Betrieb ein. Einige Jahre später brachte er als Reisebusfahrer Gäste nach Frankreich, Österreich, in die Schweiz. „Das hat mir sehr viel Spaß gemacht und auch Schüler hab’ ich immer gern gefahren.“

Zur Firma Hilgen gehört heute eine ganze Flotte von Omnibussen, die im Reise-, Schul- und Linienverkehr eingesetzt werden. „Wir erneuern und modernisieren ständig unseren Fuhrpark, um auch die vielen langjährigen Kunden, wie z.B. die Mühlenhof-Musikanten, die EWE-Baskets oder die NWZ mit ihren Leserreisen, zufrieden zu stellen“, sagt Hilgen. Ständig weiterentwickelt worden sei auch der Lkw-Bereich. Tiefbauarbeiten, Tiefladertransporte und Sandabbau aus den eigenen Sandkuhlen seien das 2. Standbein der Firma, in der inzwischen vier Kinder der Hilgens tätig sind. „Heute bin ich nicht mehr soviel unterwegs wie früher, sondern helfe vor allem bei organisatorischen Dingen und springe ein, wenn Not am Mann ist“, berichtet Günter Hilgen.

Zwei Bereiche bestimmen seine Freizeit: Pferde und Vereine. „In meiner Jugend wurde vieles mit Pferd und Wagen transportiert und schon damals saß ich gern auf dem Kutschbock.“ Die Liebe zu Pferden teilte der Friedrichsfehner mit seinem Vater und auch seine Kinder und Enkel sind von den Vierbeinern „infiziert“. Früher ist Hilgen sogar Trabrennen gefahren. Auf dem Kutschbock habe er bis vor einigen Jahren auch anlässlich der Zwischenahner Woche gesessen. Private Kutschfahren mit den eigenen Pferden sind für den Friedrichsfehner heute noch ein besonderes Vergnügen. „Mein zweites Steckenpferd sind Vereine“, sagt Hilgen. „In einem Dorf ist es wichtig, sich zu engagieren.“ Fast 50 Jahre gehört Hilgen der Feuerwehr Friedrichsfehn an, über fünf Jahrzehnte ist er bei den örtlichen Schützen. Außerdem ist er Mitglied in anderen Friedrichsfehner, Kleefelder und Portsloger Vereinen.

Denkt Hilgen überhaupt ans Altenteil? „Wer rastet, der rostet“, lacht er und steigt nach dem Fototermin in Kleefeld auf einen Radlader, um Sandarbeiten zu verrichten.

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