• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Friesland Gemeinden Wangerland

13 Thesen zur Ortsentwicklung

09.07.2014

Hooksiel Hooksiel muss sich weiterentwickeln – aber in Maßen. Intensiv mit der Frage befasst, wo die Entwicklung des größten und am weitesten entwickelten Dorfes der Gemeinde Wangerland hingehen soll, haben sich die beiden Hooksieler Dieter Gabbey und Günter Schmöckel. Sie haben ein Handlungskonzept für den Sielort erarbeitet, den sie nun mit den Hooksielern diskutieren wollen.

Dazu laden sie am Freitag, 11. Juli, um 19 Uhr ins Hooksieler Gästehaus ein. Angesprochen haben sie die Hooksieler Ratsmitglieder, die Vereins-Vorstände, die evangelische und katholische Kirchengemeinden, Wangerlands künftigen Bürgermeister Björn Mühlena und WTG-Geschäftsführer Armin Kanning. Aber auch alle übrigen Einwohner Hooksiels sind eingeladen, sich an der Entwicklung eines Zukunftskonzepts fürs Dorf zu beteiligen.

13 Vorschläge haben Schmöckel und Gabbey formuliert, wie die Lebensqualität in Hooksiel erhalten und verbessert werden könnte.

So fordern die beiden, dass keine weiteren Baugebiete erschlossen werden, in denen Zugezogene von außerhalb des Wangerlands Häuser bauen können, zugleich wünschen sie sich, dass südlich des Alten Hafens in begrenztem Rahmen Häuser für Einheimische entstehen können. Für die Feuerwehr solle ein verkehrsgünstigerer Standort gefunden werden.

Hinzu kommt die Forderung, dass sich künftige Bautätigkeit auf touristische Entwicklungsprojekte konzentrieren solle. „Dabei ist abzusichern, dass solche Projekte die Standortqualität nachhaltig verbessern“, betonen Schmöckel und Gabbey. Die Gemeinde und der Ort müssten Alleinstellungsmerkmale schaffen. Die vorhandenen touristischen Einrichtungen müssten modernisiert und dem Bedarf angepasst werden, lautet eine weitere Forderung. Insbesondere müsse von der Wangerland Touristik ein Konzept der aktiven Gästebetreuung im Gästehaus erarbeitet werden.

Ein weiterer Themenblock widmet sich dem Erhalt der historischen Substanz: Gabbey und Schmöckel fordern, dass der Ortskern mit einer Veränderungssperre geschützt wird und der Alte Hafen samt Siel und Binnentief zu sanieren sind.

„Der Außenhafen muss integraler Bestandteil des Jade-Weser-Ports werden“, lautet eine weitere Forderung. Zudem seien die touristischen und gewerblichen Interessen der Gemeinde Wangerland und der Stadt Wilhelmshaven miteinander abzustimmen – eine Erweiterung der Deutschen Flüssigerdgas Terminal Gesellschaft (DFTG) und die Pipeline für Kaliabwässer aus Hessen lehnen die beiden ab.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
Rufen Sie mich an:
04461 965311
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.