Förrien - Regenmessen hat in der Familie von Reinhard Onnen-Lübben gewissermaßen Tradition. Bereits der Urgroßvater des Wangerländers hat sich jeden Morgen um 7 Uhr zum sogenannten „Hellmann“-Regenmesser begeben, um die Niederschlagsmenge, die seit dem Vortag um 7 Uhr gefallen ist, zu messen und sie dem Deutschen Wetterdienst (DWD) per Post zuzuschicken. Angefangen hat er damit am 1. April 1903 – vor 116 Jahren.

Förrien - Regenmessen hat in der Familie von Reinhard Onnen-Lübben gewissermaßen Tradition. Bereits der Urgroßvater des Wangerländers hat sich jeden Morgen um 7 Uhr zum sogenannten „Hellmann“-Regenmesser begeben, um die Niederschlagsmenge, die seit dem Vortag um 7 Uhr gefallen ist, zu messen und sie dem Deutschen Wetterdienst (DWD) per Post zuzuschicken. Angefangen hat er damit am 1. April 1903 – vor 116 Jahren.

Inzwischen hat Reinhard Onnen-Lübben diese Aufgabe übernommen und übermittelt die Werte von Förrien aus täglich an den DWD. Diese Aufgabe macht er ehrenamtlich, seit 25 Jahren. Für dieses Engagement als Niederschlagsbeobachter wurde er nun von der Leiterin der Regionalen Messnetzgruppe Hamburg des Deutschen Wetterdienstes (DWD), Dr. Franziska Ziska, geehrt. Sie überreichte ihm im Namen des Bundesministers für Verkehr und Digitale Infrastruktur, Andreas Scheuer, Jubiläums-Urkunde und die Wetterdienstplakette des DWD.

Inzwischen hat Reinhard Onnen-Lübben diese Aufgabe übernommen und übermittelt die Werte von Förrien aus täglich an den DWD. Diese Aufgabe macht er ehrenamtlich, seit 25 Jahren. Für dieses Engagement als Niederschlagsbeobachter wurde er nun von der Leiterin der Regionalen Messnetzgruppe Hamburg des Deutschen Wetterdienstes (DWD), Dr. Franziska Ziska, geehrt. Sie überreichte ihm im Namen des Bundesministers für Verkehr und Digitale Infrastruktur, Andreas Scheuer, Jubiläums-Urkunde und die Wetterdienstplakette des DWD.

Diese Plakette wird nach 25 Jahren ehrenamtlicher Beobachtungen für besondere Verdienste im Bereich der Meteorologie und Klimatologie an ehrenamtliche Beobachter und Betreuer von Wetterstationen verliehen. Renate Janßen-Niemann nahm an der Feierstunde im Kreis der Familie als Vertreterin der Gemeinde Wangerland teil.

Diese Plakette wird nach 25 Jahren ehrenamtlicher Beobachtungen für besondere Verdienste im Bereich der Meteorologie und Klimatologie an ehrenamtliche Beobachter und Betreuer von Wetterstationen verliehen. Renate Janßen-Niemann nahm an der Feierstunde im Kreis der Familie als Vertreterin der Gemeinde Wangerland teil.

Als Besonderheit hob Dr. Franziska Ziska die 116-jährige Geschichte der Niederschlagsmessstelle in Förrien hervor. Solche Stationen seien ein „wahrer Schatz“ an Informationen, die es in dieser Vollständigkeit als ununterbrochene Messreihe in Deutschland nur sehr selten gebe. Zu der langen Geschichte käme bei der Messstation in Förrien aber noch ein weiterer bemerkenswerter Punkt hinzu, so Dr. Ziska. Denn die vollen 116 Jahre lang war der Standort des Messstation ununterbrochen auf dem Hof der Familie Onnen-Lübben. Er wurde nur wenn es notwendig war lediglich in einem Umkreis von nicht mehr als 50 Metern verschoben. Oftmals, so die Leiterin der Regionalen Messnetzgruppe Hamburg gebe es zwar ähnlich lange Messreihen, doch deren Stationen lägen an verschiedenen Standorten in einem Umkreis von fünf Kilometern oder sie seien zum Beispiel durch die beiden Weltkriege unterbrochen worden.

Als Besonderheit hob Dr. Franziska Ziska die 116-jährige Geschichte der Niederschlagsmessstelle in Förrien hervor. Solche Stationen seien ein „wahrer Schatz“ an Informationen, die es in dieser Vollständigkeit als ununterbrochene Messreihe in Deutschland nur sehr selten gebe. Zu der langen Geschichte käme bei der Messstation in Förrien aber noch ein weiterer bemerkenswerter Punkt hinzu, so Dr. Ziska. Denn die vollen 116 Jahre lang war der Standort des Messstation ununterbrochen auf dem Hof der Familie Onnen-Lübben. Er wurde nur wenn es notwendig war lediglich in einem Umkreis von nicht mehr als 50 Metern verschoben. Oftmals, so die Leiterin der Regionalen Messnetzgruppe Hamburg gebe es zwar ähnlich lange Messreihen, doch deren Stationen lägen an verschiedenen Standorten in einem Umkreis von fünf Kilometern oder sie seien zum Beispiel durch die beiden Weltkriege unterbrochen worden.

Doch von 1903 bis etwa 2011 wurden nicht nur die tägliche Niederschlagsmenge notiert, sondern auch der Erdbodenzustand gemessen, verschiedene Wetterelemente, wie Gewitter, Wind oder Nebel, erfasst und in schriftlicher Tabellenform auf dem Postweg an den DWD geschickt. So kamen seit 1903 rund 42 500 tägliche Messungen zusammen. Die Zahl der Einzelwerte liegt um ein vielfaches höher.

Doch von 1903 bis etwa 2011 wurden nicht nur die tägliche Niederschlagsmenge notiert, sondern auch der Erdbodenzustand gemessen, verschiedene Wetterelemente, wie Gewitter, Wind oder Nebel, erfasst und in schriftlicher Tabellenform auf dem Postweg an den DWD geschickt. So kamen seit 1903 rund 42 500 tägliche Messungen zusammen. Die Zahl der Einzelwerte liegt um ein vielfaches höher.

Derzeit wertet der DWD an allen aktiven Standorten die Messreihen aus. Dazu werden alle Stationsdaten erfasst und mit bestehenden Messreihen verbunden.

Derzeit wertet der DWD an allen aktiven Standorten die Messreihen aus. Dazu werden alle Stationsdaten erfasst und mit bestehenden Messreihen verbunden.

Im Zeichen des Klimawandels werden insbesondere die Meldungen der ehrenamtlich geführten Niederschlagsstationen, die vom DWD ausgewertet und digitalisiert werden, immer wertvoller. Denn aus diesen Daten lassen sich meteorologische und klimatologische Veränderung ableiten, die zu einem besseren wissenschaftlichen Verständnis der aktuellen Veränderungen beitragen werden.

Im Zeichen des Klimawandels werden insbesondere die Meldungen der ehrenamtlich geführten Niederschlagsstationen, die vom DWD ausgewertet und digitalisiert werden, immer wertvoller. Denn aus diesen Daten lassen sich meteorologische und klimatologische Veränderung ableiten, die zu einem besseren wissenschaftlichen Verständnis der aktuellen Veränderungen beitragen werden.

Ehrenamtlichen Beobachtern wie Reinhard Onnen-Lübben sei es zu verdanken, dass der DWD seinen Auftrag in der Wetter-Vorhersage, im Warn- und Gutachtenwesen, in der Wissenschaft und anderen Bereichen zum Wohle der Bundesrepublik Deutschland erfüllen kann.

Ehrenamtlichen Beobachtern wie Reinhard Onnen-Lübben sei es zu verdanken, dass der DWD seinen Auftrag in der Wetter-Vorhersage, im Warn- und Gutachtenwesen, in der Wissenschaft und anderen Bereichen zum Wohle der Bundesrepublik Deutschland erfüllen kann.