Förrien - Mit ihr schied auch die Fachfrau für Social Media, Iddem Müller, die weiterhin dem Ortsverein Wangerland vorsteht, aus dem Kreisvorstand aus. Die Jahreshauptversammlung wählte am Wochenende Heike Langediers (Neuenburg) zur neuen Vorsitzenden.

Wegen der Corona-Pandemie durften nur je zwei Delegierte die neun Ortsverbände vertreten. Mit dabei waren auch die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Friesland, Elke Rohlfs-Jacobs, und der Kreisgeschäftsführer Friesland/Wesermarsch Manfred Ostendorf.

Neben der neuen Kreisvorsitzenden, die bisher schon Stellvertreterin war, wurden Anke Eden-Jürgens (Wangerland) als neue Stellvertreterin, Berit Behrends (Sande-Hebrighausen) als zweite Stellvertreterin, Meike Sdundzig und Nina Tjarks (beide Wangerland) sowie Antje Eilers (Zetel) in weitere Ämter gewählt.

Viel Lob dann von Doris Götz, der Vorsitzenden des Landfrauenvereins Kniphausen, für die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder und deren vorbildliche Zusammenarbeit. Eine eindrucksvolle Laudatio hielt Heike Langendiers. „Unsere Ellen hat dem Kreislandfrauenverband ein neues Image verpasst: Weg vom Klischee des Kuchenbackens; denn wir können nicht nur Torte“, hieß es. Auch Iddem Müller habe mit ihrem Faible für das Social Media und die Pflege der Homepage wertvolle Arbeit geleistet. Ostendorf und Rohlfs-Jacobs schlossen sich mit eigenen Worten an.

Eine Zeitreise durch die letzten zehn Jahre hatten Heike Langediers, Berit Behrends und Anke Eden-Jürgens vorbereitet. Dazu wurden Texte eines vor zwei Jahren zum 70-jährigen Jubiläum entstandenen Landfrauenliedes angesungen. Erinnert wurde an den Tag der Niedersachsen in Wilhelmshaven, den Besuch der NDR-Plattenkiste, Fahrten nach Berlin und andere Höhepunkte mit aktueller Bedeutung. Ellen Kromminga-Jabben sei zwar parteilos, aber dennoch politisch aktiv gewesen, wenn es um Bundestags- und Europawahlen oder das 100-jährige Frauenwahlrecht mit einer Projektgruppe „Landfrauen und Politik“ ging.

Ellen Kromminga-Jabben dazu: „Abende wie diese sind eine gute Gelegenheit, sich des Erreichten bewusst zu werden und sich mutig den künftigen Herausforderungen zu stellen.

Manfred Ostendorf zeigte Bilder aus der Zeit der Milchkrise um 2009, als man das Aktionsbündnis Milch gründete und mit Menschketten bis zu Tausend Personen mehrmals auf die Probleme aufmerksam machte. 2014 habe man einen Film zur „Faszination Milch“ gedreht und eine „Tour de Milch“ als Fahrradrallye gestartet.

Lustig dann die Aufgabe, je zehn Kinderbilder zum aktuellen Aussehen der Vorstandsmitglieder zuzuordnen.