HOHENKIRCHEN - Großer Bahnhof für den Ersten Gemeinderat des Wangerlands: Am Donnerstag wurde Manfred Meppen feierlich von Rat und Verwaltung sowie Weggefährten aus dem Dienst verabschiedet. Er will sich jetzt mehr seiner Familie widmen (die NWZ berichtete).
„Ich bin froh, dass keine Grabrede dabei war“, dankte Meppen den Rednern – genaus so geradeheraus und direkt, wie er zuvor beschrieben worden war. Bürgermeister Harald Hinrichs hatte die berufliche Laufbahn des 55-jährigen gebürtigen Hooksielers vom Elektroinstallateur bis zu dessen Befähigungsprüfung für die Gemeindelaufbahn Revue passieren lassen. Am 1. November 1981 war Meppen von seiner damaligen Behörde in Bremen ins Wangerland abgestellt worden. „Du wurdest zum Partner an der Seite des Bürgermeisters und warst das Bilderbuchbeispiel eines Allgemeinen Vertreters mit viel mehr Engagement als sonst üblich“, würdigte Hinrichs ihn.
Zahlreiche Wangerländer Projekte tragen Meppens Handschrift, so Hinrichs, von der Ortsumgehung Hooksiel über die Flurbereinigungsverfahren und die Ausweisung von Baugebieten bis zur Konversion der Wangerland-Kasernen, dem Bau des Freizeitsees und dem geglückten Verkauf der Seniorenwohnanlage Hooksiel.
Als Altbürgermeister lobte Joachim Gramberger neben vielen anderen den Einsatz, mit dem Meppen für das Wangerland gearbeitet hat: „Du warst zu jeder Tages- und Nachtzeit und auch am Wochenende ansprechbar.“
