HOHENKIRCHEN - Die Mehrheitsgruppe im Wangerländer Rat aus SPD, FDP und Grünen ist mit ihrer Arbeit in den vergangenen fünf Jahren sehr zufrieden: „Wir haben einige Erfolge zu verzeichnen – sogar das Land hat unsere Konsolidierungsbemühungen durch eine Entschuldungshilfe gewürdigt“, zog am Freitag Gruppensprecher Klaus Lammers Bilanz.
Es sei großes Glück gewesen, dass die Mehrheitsgruppe mit dem neuen Bürgermeister Harald Hinrichs gemeinsam in die neue Wahlperiode gestartet sei. „Das war der Schlüssel zum Erfolg“, so Lammers. Reiner Tammen (Grüne) und Hugo Pannbacker (FDP) zollten Bürgermeister sowie seiner allgemeinen Vertreterin Gitta Heitmann und Kämmer Manfred Meinen besonderes Lob. „Das Rathaus zieht mit, das ist anerkennenswert“, sagte Lammers. Noch nie zuvor habe es so kollegiale Zusammenarbeit mit der Verwaltung gegeben, betonte Tammen.
Als wichtigste Erfolge nannten Tammen, Lammers, Pannbacker und Johann Wilhelm Peters (SPD) neben der Haushaltskonsolidierung die Durchsetzung der Fremdenverkehrlichen Schwerpunktzone, den Bau des Wangermeers, das Anschieben des Bürgerwindparks und des Molenbaus für Hooksiel sowie die Umstrukturierung der Wangerland Touristik (WTG).
„Die Umstrukturierung der WTG war am schwierigsten – auch innerhalb der Mehrheitsgruppe gab es Gegner“, sagte Pannbacker. Nun gehe es darum, mit den WTG-Mitarbeitern Lösungen zu finden, so Lammers: „Dass es Unzufriedene geben wird, war uns klar, aber dass sie so hartnäckig sind, hätten wir nicht gedacht“, sagte er mit Blick auf WTG-interne Querelen, die jetzt durch eine gerichtliche Mediation geklärt werden sollen.
Auch nach der Wahl wollen SPD, FDP und Grüne wieder zusammenarbeiten. Wichtigste Themen neben der Fortführung der angeschobenen Projekte und der weiteren Konsolidierung seien die Neuausrichtung der Wangerländer Feuerwehr sowie der Schulen und Kindergärten.
Angedacht bei der Feuerwehr sind zwei bis drei Stützpunktwehren, denen künftig die bisherigen Ortswehren als Löschgruppen zuarbeiten. „Wir müssen zur Umstrukturierung alle Ortswehren an den Tisch holen“, betonte Lammers.
