Hohenkirchen - Nachdem am Donnerstagmittag ein Junge (8) in den Fischelteich am Alma-Rogge-Weg in Hohenkirchen ins dünne Eis eingebrochen ist und gerettet werden musste, hat die Feuerwehr Hohenkirchen am Nachmittag auf dem Wangermeer nachgemessen und festgestellt: „Die Eisdicke variiert sehr stark“, heißt es in einem Facebook-Beitrag. Es bestehe Lebensgefahr.
Dennoch habe es in diesen Tagen einige Unerschrockene gegeben, die dort bereits Schlittschuh fuhren. „Wir haben Stellen mit zwölf, acht, fünf und weniger als zwei Zentimeter gemessen. Leider ist das nicht direkt ersichtlich und die Menschen begeben sich zum Teil in Lebensgefahr“, warnt die Feuerwehr, die darauf hinweist, dass das Wangermeer zwischen zweieinhalb und drei Meter tief ist.
Auch der Eigenbetrieb Wangermeer bittet alle Bürger, das Betreten der Eisfläche auf dem Wangermeer zu unterlassen. „Die Eisfläche ist trotz des andauernden Frostwetters durch Fließbewegungen und Zirkulationen nicht überall tragfähig. Zudem können sich durch ein Absenken des Wasserspiegels gefährliche Hohlräume unterhalb der Eisfläche bilden“, heißt es in einer Presseinfo. Auch für die Tierwelt über und unter Wasser ergebe sich ein erhöhter Stressfaktor, wenn sich Personen auf dem Eis aufhalten.
Diese Warnung gelte daher für alle Gewässer im in der Gemeinde Wangerland.
