HOHENKIRCHEN - Die Gemeinde Wangerland kann sich Hoffnungen auf einen positiven Bescheid des Landes zum Zukunftsvertrag machen. Das sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP, Christian Grascha, bei einem Besuch mit Lübbo Meppen und Hugo Pannbacker von Wangerlands FDP bei Wangerlands Bürgermeister Harald Hinrichs. Grascha zufolge wird der Antrag des Wangerlands im Innenministerium positiv gesehen.

Wie berichtet, hofft die Gemeinde auf eine Entschuldungshilfe des Landes. Wird diese bewilligt, übernimmt das Land für ca. 20 Jahre Zins und Tilgungen für 75 Prozent des laufenden Kassenkredits der Gemeinde. Das entspreche einer faktischen Entschuldung von gut 7 Millionen Euro, so Grascha. Als Gegenleistung verpflichtet sich die Gemeinde, ab 2012 ausgeglichene Haushalte vorzulegen. Dazu wird die Gemeinde den Hebesatz für die Gewerbesteuer und die Grundsteuer um 30 Punkte auf 400 Punkte anheben müssen.

Angesprochen wurde auch der Radwegebau entlang der Landesstraße von Waddewarden nach Hooksiel. Christian Grascha berichtete dazu von einer Erhöhung der Haushaltsmittel für den Straßen- und Radwegebau durch das Land von derzeit 80 Millionen Euro auf ca. 100 Millionen Euro jeweils für die Haushaltsjahre 2011 und 2012.

Er betonte jedoch auch, dass die Dringlichkeit zum Bau der Radwege und damit die Baureihenfolge eine Aufgabe der Behörden vor Ort sei. Dennoch könnten mit mehr Landesmitteln auch mehr Radwege entlang der Landesstraßen gebaut werden.