• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Friesland Gemeinden Wangerland

Hohenkirchens Rentnerband geht in Ruhestand

22.01.2020

Hohenkirchen Die Geschichte der Arbeitsgruppe Rentnerband Hohenkirchen ist zu Ende: Vor 14,5 Jahren, am 21. Juli 2005 gegründet, haben sich die heute noch zwölf Mitglieder, von ihren Idealen zum Wohl Hohenkirchen aus Alters- und Krankheitsgründen verabschiedet. Zuletzt waren noch sieben „einsatzfähig“.

„Ein ganz toller Haufen und alle mit gleicher Einstellung“, so ihr „Chef“ Hermann Meyer, der die ehrenamtliche Arbeit seiner Leute nicht hoch genug loben kann. Seit ihrer Gründung haben die Männer in vielfältiger Weise für die Verschönerung und Erhaltung von Einrichtungen in Hohenkirchen gesorgt.

Immer montags wurden sie im Dorf gesehen, säuberten Beete und Rabatten und bepflanzten sie, strichen Zäune und Bänke, kümmerten sich um die Verschönerung des Fischelteichs, brachten die Weihnachtsbeleuchtung an und bauten fünf Holzhütten für Feste der Dorfgemeinschaft und des Gewerbevereins.

Auch den Grillplatz am Wangermeer mit dem gemauerten Grill und den Sitzgelegenheiten hat die Rentnerband gebaut. Noch heute sind die Männer stolz auf den Wiederaufbau des Sieltors auf dem Kreisel vor dem Hotel „Dorf Wangerland“.

Selbst außerhalb Hohenkirchens setzten sie sich für Verschönerungsmaßnahmen ein und besserten mit Mitgliedern der Hooksieler Rentnerband Teile der Klinkerwege im Wurtendorf Ziallerns aus. Allerdings endete eine weitere Pflasterung nicht so, wie sich die Hohenkirchener das vorgestellt hatten. „Daraus resultierte, dass wir nur noch in Hohenkirchen tätig wurden“, sagt Hermann Meyer. Bis heute ist er wegen dieser Geschichte angefasst.

Viele weitere Maßnahmen gehen auf das Konto der Hohenkirchener. Am Montag lösten sie die Rentnerband auf – aus Altersgründen.

Begonnen haben sie mit ihrer Arbeit seit 2005 nach dem Vorbild der Hooksieler Rentnerband.

Hermann Meyer, vormals Ortsbrandmeister in Hohenkirchen, war schnell begeistert und organisierte die Gruppe. Seitdem legten sie überall dort Hand an, wo es nötig war und wofür der Gemeindebauhof keine Zeit oder Kapazitäten hat. Allein im vergangenen Jahr arbeitete die Rentnerband 308 Stunden für die Allgemeinheit, 108 Stunden pflegten sie die Geselligkeit.

Denn neben der Arbeit ging es auch um die Gemeinsamkeit, die sich in Fahrten nach Helgoland, zu einigen der ostfriesischen Inseln und zu besonderen Stätten im Binnenland niederschlug.

Um sich nicht ganz aus den Augen zu verlieren, schlug Hermann Meyer vor, sich künftig immer am ersten Montag im Monat um 9.30 Uhr im Bäckerei-Café gegenüber der Volksbank zu treffen – das soll nun so passieren. Nächster Termin ist damit Montag, 3. Februar.

Eine Nachfolgegruppe mit jüngeren Hohenkirchenern die sich „Technische Gruppe“ nennt, will einen Teil der bisherigen Arbeit fortführen. Am Ende dankte Meyer allen Helfern im Rathaus in Hohenkirchen, Privatpersonen, die die Rentnerband unterstützten, und allen Engagierten, die mitgeholfen haben.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.