Hohenkirchen -
Was geplant ist
Geplant ist eine Mischung aus Ferienwohnungen und Dauerwohnungen. Wie hoch jeweils der Anteil sein wird, das kann die Gemeinde später noch selbst bestimmen. Durch den Einzug von fünf Graften wollen die Planer verschiedene Quartiere schaffen. Entstehen sollen dann 100 relativ kleine Wohneinheiten in Form von zweigeschossigen Reihenhäusern mit gemeinschaftlichen Grundstücksanteilen sowie Einfamilienhäuser. „Das ist unter energetischen Gesichtspunkten auch wesentlich nachhaltiger“, erklärt Janzen. In jedem Quartier soll es zentrale Stellplätze geben. Der Hof in der Mitte der Insel indes bleibt nicht erhalten und wird abgerissen. „Hier können wir uns ein Café oder etwas Ähnliches zum Verweilen vorstellen.“ Der Schilfgürtel rund um die Halbinsel soll größten Teils erhalten bleiben.
Was aktuell passiert
Bereits Anfang 2021 ist ein Gutachter damit beauftragt worden, sich sowohl den Baumbestand als auch die hier lebenden Brutvögel genauer anzuschauen. „Dieses Gutachten liegt uns jetzt vor, und danach richten sich die weiteren Planungen.“ Das bedeutet, derzeit ist eine Landschaftsplanerin damit beschäftigt, die skizzierten Bäume in die Planungen einzuarbeiten und somit festzulegen, welche Bäume erhalten bleiben und welche nicht. „Im Gutachten sehen wir genau, welche Bäume, auch Totholz, als Habitat für Vögel oder auch Fledermäuse dienen“, sagt Janzen.
Die Herausforderung
Herausfordernd bei den Planungen ist die Lage am Wasser und der spätere Einzug der Graften. Zwölf Meter breit sollen diese sein, um einen Wasseraustausch zu gewährleisten und die Arbeiten des Mähbootes zu erleichtern.
Wann es los geht
Derzeit befindet sich NLG noch im Entscheidungsprozess und ist im ständigen Austausch mit der Gemeinde, was zum Beispiel den Anteil von Dauer- und Ferienwohnen angeht. Erste Bagger können nach Janzens Einschätzung frühestens in zwei Jahren anrollen.
