Hooksiel - Als die Interessengemeinschaft „De Hooksieler“ erste Projekte für die Wangerländer Initiative „Erde und Flut“ ausbaldowerte, schlug Anke Müller 2010 einen Garten auf der Grünfläche am Seniorenzentrum vor. Von der Idee bis zur Umsetzung dauerte es zwei Jahre und am 4. Juli 2012 war es der im Sielort lebende einstige Bundesarbeitsminister Dr. Herbert Ehrenberg (1926–2018), der als erste Anpflanzung eine Eberesche setzte. Erst am 2. Juli wurde aus dem brachliegenden Gelände von rund 2500 Quadratmetern an der Nee Straat eine Parkfläche hergerichtet.

Zu deren Namensgebung kam zugleich die charmante Idee, für die Anpflanzungen nicht einfach Spenden zu sammeln und einen Gärtner zu holen – Prominente sollten Bäume ihrer Wahl selbst pflanzen. So kamen noch im Juli 2012 eine Kastanie von BAP-Sänger Wolfgang Niedecken und Himbeersträucher von Komikerin Mirja Boes hinzu. Für die beiden Künstler wie auch spätere Baumpaten galt der Grundsatz: echte Promis sein und selber kommen und pflanzen.

Das Grundstück hatten „De Hooksielers“ zur langfristigen Nutzung von der Gemeinde auf 20 Jahre gepachtet. Eine Pacht müssen sie nicht zahlen, dafür verpflichteten sie sich, den Park selbst in Ordnung zu halten. Und so, wie alles über Spenden finanziert wird, erfolgt diese Pflege durch eine ehrenamtliche Arbeitsgruppe, in der bis zu 15 Personen mitwirken. Für den Start gab es von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung und weiteren Sponsoren Spenden und es brachten sich auch etliche Vereine mit ein.

Längst ist der „Garten der Generationen“, in dem das Betreten des Rasens sogar ausdrücklich erwünscht ist, zu einer beliebten Begegnungsstätte für Jung und Alt geworden. Dazu verhalfen weitere Anlagen wie der Boule-Platz, Bewegungselemente und ein barrierefreier Strandkorb. Der Verein Kunst- und Erlebnispfad Hooksiel finanzierte die Skulptur „Alles Leben entstammt dem Wasser“, gefertigt vom Wahl-Hooksieler Henning Gieseke.

Ausnahmen bei den Pflanzungen von Promis waren der Seebadeverein Hooksiel, der anlässlich seines 100-jährigen Bestehens ein Blutbuche pflanzte, sowie die Hooksieler Theatergruppe, die zu ihrem 50-jährigen Bestehen einen Gingko-Baum spendierte. Der berühmteste unter den bisher 15 Promis dürfte wohl Uwe Seeler sein, der legendäre Fußball-Nationalstürmer des HSV, der am 15. Juli 2014 eine Felsenbirne setzte. Und natürlich soll Johannes Oerding mit seinem Amberbaum nicht der letzte „Verewigte“ sein.

Hooksiel - Als die Interessengemeinschaft „De Hooksieler“ erste Projekte für die Wangerländer Initiative „Erde und Flut“ ausbaldowerte, schlug Anke Müller 2010 einen Garten auf der Grünfläche am Seniorenzentrum vor. Von der Idee bis zur Umsetzung dauerte es zwei Jahre und am 4. Juli 2012 war es der im Sielort lebende einstige Bundesarbeitsminister Dr. Herbert Ehrenberg (1926–2018), der als erste Anpflanzung eine Eberesche setzte. Erst am 2. Juli wurde aus dem brachliegenden Gelände von rund 2500 Quadratmetern an der Nee Straat eine Parkfläche hergerichtet.

Zu deren Namensgebung kam zugleich die charmante Idee, für die Anpflanzungen nicht einfach Spenden zu sammeln und einen Gärtner zu holen – Prominente sollten Bäume ihrer Wahl selbst pflanzen. So kamen noch im Juli 2012 eine Kastanie von BAP-Sänger Wolfgang Niedecken und Himbeersträucher von Komikerin Mirja Boes hinzu. Für die beiden Künstler wie auch spätere Baumpaten galt der Grundsatz: echte Promis sein und selber kommen und pflanzen.

Das Grundstück hatten „De Hooksielers“ zur langfristigen Nutzung von der Gemeinde auf 20 Jahre gepachtet. Eine Pacht müssen sie nicht zahlen, dafür verpflichteten sie sich, den Park selbst in Ordnung zu halten. Und so, wie alles über Spenden finanziert wird, erfolgt diese Pflege durch eine ehrenamtliche Arbeitsgruppe, in der bis zu 15 Personen mitwirken. Für den Start gab es von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung und weiteren Sponsoren Spenden und es brachten sich auch etliche Vereine mit ein.

Längst ist der „Garten der Generationen“, in dem das Betreten des Rasens sogar ausdrücklich erwünscht ist, zu einer beliebten Begegnungsstätte für Jung und Alt geworden. Dazu verhalfen weitere Anlagen wie der Boule-Platz, Bewegungselemente und ein barrierefreier Strandkorb. Der Verein Kunst- und Erlebnispfad Hooksiel finanzierte die Skulptur „Alles Leben entstammt dem Wasser“, gefertigt vom Wahl-Hooksieler Henning Gieseke.

Ausnahmen bei den Pflanzungen von Promis waren der Seebadeverein Hooksiel, der anlässlich seines 100-jährigen Bestehens ein Blutbuche pflanzte, sowie die Hooksieler Theatergruppe, die zu ihrem 50-jährigen Bestehen einen Gingko-Baum spendierte. Der berühmteste unter den bisher 15 Promis dürfte wohl Uwe Seeler sein, der legendäre Fußball-Nationalstürmer des HSV, der am 15. Juli 2014 eine Felsenbirne setzte. Und natürlich soll Johannes Oerding mit seinem Amberbaum nicht der letzte „Verewigte“ sein.