HOOKSIEL - „Dabei sein ist alles“, sagt Wolfgang Czichon vom HSC Hooksiel bei den Endläufen des Drachenboot-Rennens während des Hafenfests des Fußballclubs Nordsee Hooksiel am Sonnabend.

Hatte die Gruppe im vergangenen Jahr beim Drachenboot-Rennen noch einen dritten Platz erzielen können, ging es diesmal um den siebten oder achten Rang. Doch im Ziel gingen der Mannschaft schließlich die Kräfte aus – sie musste sich mit dem achten Platz zufrieden geben. „Macht nichts“, meinte Czichon, „wir haben das immerhin ohne Training geschafft und Spaß hat es trotzdem gemacht.“

Zuständig für das Training war Thomas Siwczak. Weil einer der Steuermänner erkrankt war, sprang er beim Rennen zusätzlich in die Bresche. Derweil organisierte seine Frau Isabell, dass die zehn teilnehmenden Mannschaften rechtzeitig in die Boote kamen und notierte die Ergebnisse.

Für die genaue Messung war Frank Rose am Ufer gegenüber den Packhäusern zuständig. Günter Schmöckel, ehemals Bräu des Friesischen Brauhauses in Jever, moderierte den Rennverlauf und nahm die Siegerehrung vor.

„Der Wettergott hat es gut mit uns gemeint“, freute sich FCN-Vorsitzender Werner Remmers. Mit seinen fast 60 Helferinnen und Helfern lief das dreitägige Fest einfach rund. „Runder geht es nicht“, meinte der Vorsitzende. Sein Festausschuss, ein eingespieltes Team, hatte erneut die Band „Crazy Shop“ aus Hamburg engagiert. Die Musiker ließen am Sonnabend keine Wünsche des großen Publikums offen.

Schon am Freitag verbreitete die Band „Black Shadow“ gute Stimmung. Das Fest klang am Sonntag mit einem Gottesdienst und dem Auftritt des Shantychors Hooksiel aus.