Hooksiel - Gute Nachrichten für die Bürgerinitiative (BI) zum Erhalt des Meerwasser-Hallenwellenbades und des Gästehauses in Hooksiel. Die Unterschriftenlisten für die Befragung entsprechen den gesetzlichen Anforderungen. Ein entsprechendes Schreiben von der Anwältin der Gemeinde Wangerland ging am Donnerstag bei der BI ein.
„Damit können wir nun endlich loslegen“, zeigten sich Dietrich Gabbey, Günter Schmöckel und Dieter Schäfermeier von der BI erleichtert. „Wir werden jetzt die Mitglieder der Arbeitsgruppe zusammentrommeln, um sie auf die Umfrage vorzubereiten“, so Schäfermeier, der mit der praktischen Umsetzung der Befragung betraut ist. „In der kommenden Woche wollen wir dann mit circa 30 Leuten starten und mit der Umfrage beginnen.“ 158 Straßen allein in Hooksiel gilt es dann für die Arbeitsgruppe abzuschreiten. Zusätzlich soll es aber auch stationäre Wahllokale geben. Mit Sonntag, 21.Juni, im Saal des Hallenwellenbades von 11 bis 19 Uhr steht ein Termin bereits fest. Weitere Termine sollen in Hohenkirchen, Horumersiel, Tettens , Wiefels und Minsen folgen.
„Uns würde eine Fristverlängerung sehr entgegen kommen“
Die BI orientiert sich dabei im Übrigen am 11. September. Und das, obwohl der Verwaltungsausschuss am Montag eine Verlängerung der Frist bis Jahresende zugestimmt hatte. „Wir wollen da ganz sicher gehen“, erklärte Dietrich Gabbey. Trotzdem versucht die BI über ein äußerst schwieriges und kompliziertes Verfahren, eine Fristverlängerung zu erreichen, die auch rechtlich Bestand hat. Wie berichtet, ist die Entscheidung des Verwaltungsausschusses noch nicht endgültig. Bürgermeister Björn Mühlena hatte angekündigt, die Entscheidung ebenfalls durch externe Fachleute überprüfen zu lassen.
„Uns würde eine Fristverlängerung natürlich sehr entgegen kommen“, machte Gabbey deutlich. So habe man noch besser die Möglichkeit, auch die anderen Dörfer, außer Hooksiel und Waddewarden („Hier haben wir ausreichend informiert.“), ausführlich über die Hintergründe der Bürgerbegehren zu informieren. Gerade mit Hinblick auf einen möglichen Bürgerentscheid, der innerhalb von drei Monaten nach dem Bürgerbegehren durch geführt werden muss, also eigentlich bis zum 11. Dezember, sei eine Fristverlängerung sinnvoll. „Das sollte eigentlich auch im Sinne der Gemeinde sein“, hofft Gabbey. Denn der Bürgerentscheid mit der entsprechenden Organisation und der Bereitstellung von Personal und Wahllokalen wäre dann nämlich Aufgabe der Gemeinde. In der Vorweihnachtszeit sei das bestimmt nicht leicht.
Wer bei der Unterschriftensammlung helfen und unterstützen möchte, der kann sich bei Dieter Schäfermeier unter Tel. 0176/23 97 57 19 noch melden.
