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NWZonline.de Region Friesland Gemeinden Wangerland

Teures Gemälde weckt Begehrlichkeiten

18.04.2018

Hooksiel Was genau passierte 1910 zwischen Maler Karl Schmidt-Rottluff (1884 bis 1976) und dem adligen Fräulein, das in der Hooksieler Wasserburg lebte? Das Fräulein war einige Jahre später in Ostafrika verschollen, Schmidt, einer der wichtigsten Vertreter des Expressionismus’, verließ die Küste – seit 1907 hatte er in Dangast gelebt.

Von der Affäre der beiden zeugt die Widmung auf einem Gemälde des Künstlers. Es zeigt eine Ansicht des Hooksieler Gasthofs „Zum Schwarzen Bären“. Mysteriös: Ein einziges Fenster oben links ist erleuchtet, schaut man genau hin, erkennt man, dass dort jemand steht. . . Wer es genau wissen will, kann sich das Gemälde im „Schwarzen Bären“ von Sven Klostermann anschauen.

Spuk in Hooksiel

Der Krimi „Spuk in Hooksiel“ von Michael Buschow ist im Wiesenburg Verlag erschienen (ISBN 978-3-95632-624-0) und kostet 12,90 Euro.

Wie im ersten Band „Alarm in Hooksiel“ hat der Autor jede Menge Lokalkolorit verarbeitet: Hooksieler Gebäude, Orte und natürlich durchaus bekannte Personen. Und auch diesmal taucht Buschow in Geschichte und Geschichtchen des Sielorts ein – zum Beispiel mit dem Quappen-Genever.

Fuhrmann Meenen, der um 1900 Genever aus Holland von Hooksiel nach Jever transportierte, soll sich unterwegs gern einen genehmigt haben. Damit das nicht auffiel, füllte er mit Wasser aus dem Tief auf. Und so schwamm immer wieder eine Kaulquappe im Genever.

Der historisch belegte Schluck wird ab sofort wieder als Damen- und Herren-Gedeck im Gasthof „Zum Schwarzen Bären“ und im „Lütt & Lütt“ serviert.

Autor Michael Buschow hat die Liebesgeschichte zwischen Maler und Dame erdacht und zum Hintergrund seines zweiten Hooksiel-Krimis gemacht: „Spuk in Hooksiel“ liegt druckfrisch in den Buchhandlungen.

Darin entdeckt Oberkommissar Schraders Freundin Helene das bisher unbekannte Werk Schmidt-Rottluffs – und schon wird es spannend. Denn das teure Gemälde weckt natürlich Begehrlichkeiten. Und etwas spukig wird es ebenfalls.

Wie in seinem Hooksieler Erstling „Alarm in Hooksiel“ hat Buschow, der seit einem Jahr im Sielort lebt, wieder einen historischen Ort zum Ausgangspunkt seines Krimis gemacht. „Mein erstes Buch war ein durchschlagender Erfolg – das hat mich selbst überrascht“, sagt der Hamburger. Da liege es nahe, eine ganze Hooksiel-Krimireihe mit dem pensionierten Hamburger Oberkommissar Schrader zu schreiben.

Übrigens: Wäre das Gemälde tatsächlich von Karl Schmidt-Rottluff gemalt – Sven Klostermann müsste angesichts des geschätzten Werts von 4,66 Millionen Euro massiv in Sicherheitstechnik investieren. Aber tatsächlich gemalt hat den Schmidt-Ruttloff Buschows Frau Gilla Schmitt – und damit lohnt sich ein Einbruch nicht!

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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