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NWZonline.de Region Friesland Gemeinden Wangerland

Theatergruppe Hooksiel: Der Tote ist quicklebendig

29.12.2018

Hooksiel Da macht Bestatter Gerd Speck (Frank Langenhorst) aber einen Satz: Sein Toter ist plötzlich wieder quicklebendig – und macht ihm ein unmoralisches Angebot. Für 40 000 Euro soll der Bestatter seine – des Fabrikanten Udo Kemp (Thomas Ulfers) – Beerdigung inszenieren.

Der Lebemann will auf diese Weise von seiner Frau Roswitha (Petra Warrungs) loskommen, als Heinrich Boss in der Schweiz ein neues Leben beginnen und dafür will er natürlich eine Menge Geld mitnehmen.

Weil er ohnehin chronisch klamm ist und der Gerichtsvollzieher (Werner Funke) ständiger Besucher ist, sagt Speck ja.

Termine und Karten

Die Theatergruppe Hooksiel zeigt die schwarze Komödie „Chaos in’t Bestattungshuus“ von Winnie Abel am 29. Dezember, am 2., 3., 4. und 5. Januar sowie am 11. und 12. Januar. Beginn ist jeweils um 20 Uhr im Gästehaus Hooksiel. Am 6. Januar ist 15 Uhr Beginn.

Karten gibt es im Vorverkauf im Frischekiosk Dekena Hooksiel.

Auf der Bühne wirken mit: Frank Langenhorst, Anja Harms-Janssen, David Brandenburg, Thomas Ulfers, Petra Warrings, Marika Engelhardt, Monika Künken, Rainer Popken, Werner Funke, Christin Janssen.

Vor und hinter der Bühne stehen: Jan Gerjets als Speelbaas und Christine Funke als Topustersche, außerdem Sabine Gerjets (Maske), Jürgen Schirmer, Reinhold Harms, Frank Langenhorst (Bühnenbau), Doris Dietrich-Wenzel Requisite), Torben Klein, Walter Vollstedt (Technik) und Catering Andreas Wenzel.

Doch dann geben sich die trauernden Geliebten des Fabrikanten im Bestattungshaus die Klinke in die Hand und Faktotum Ludwig (Rainer Popken) verschwindet mit der Auserwählten. Und schon herrscht Chaos im Bestattungshaus – die Premierenbesucher erlebten bei der Aufführung der Hooksieler Theatergruppe einen rasanten und kurzweiligen Abend.

Der Tod spielt maximal eine Nebenrolle, aber zart besaitet sollte man dennoch nicht sein: Das Stück aus der Feder von Winnie Abel lässt keinen noch so tiefschwarz-abgründigen und unterirdischen Gag aus – und sei er noch so weit unter der Rasenkante. Die Premierenbesucher konnten sich von der ersten Szene an vor Lachen kaum halten – totgelacht hat sich glücklicherweise jedoch keiner.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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