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NWZonline.de Region Friesland Gemeinden Wangerland

9. Zugvogeltage: Aviathlon: 204 Vogelarten gezählt

24.10.2017

Horumersiel Das 9. Zugvogelfest am Sonntag im Haus des Gastes in Horumersiel kann mit rund 1400 Besuchern punkten. Kaum ist es gefeiert, beginnen hinter den Kulissen die Vorbereitungen für die Neuauflage 2018, berichtet Imke Zwoch, Sprecherin der Nationalpark-Verwaltung.

In diesem Jahr war Island das Partnerland und so gab es Vorträge über die dortige Vogelwelt, zum Teil war das gastronomische Angebot isländisch inspiriert und Reiseveranstalter warben für die Insel. Neben optischen Geräten warteten außerdem Verlage mit ornithologischen Fachzeitschriften auf und verschiedene Vereine wie der Mellumrat, die Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft für Umwelt und Naturschutz (WAU), das Nationalpark-Haus Minsen oder der Freundeskreis Nationalpark-Haus Wangerland sowie die Junior-Ranger informierten über ihre Arbeit und luden zum Mikroskopieren ein.

Ein besonderer Höhepunkt in jedem Jahr sind die Ergebnisse des Aviathlon-Wettbewerbs, an dem die sieben ostfriesischen Inseln sowie zwölf Festlandsregionen an der Küste teilnahmen. Zum vierten Mal konnte Cuxhaven mit 150 Meldungen seine Vorrangstellung behaupten. Überraschend setzte sich diesmal bei den Inseln erstmals Spiekeroog mit 141 gemeldeten Vogelarten durch. Die Gesamtzahl der Arten betrug diesmal 204. Die höchste Artenzahl lag bisher bei 207.

In Deutschland gibt es 22 000 Vogelzähler, die ihre Beobachtungen melden. Einer davon ist Erich Becker, der 43 Jahre lang ehrenamtlich die Vögel an der näheren Küste zählte.

Imke Zwoch berichtete, dass in diesem Jahr mehr als 11 000 Interessierte die verschiedenen Angebote der Zugvogeltage wahrnahmen. 2016 waren es rund 16 000 Besucher. Sie freut sich besonders darüber, dass so mancher Gast an der Nordsee seinen Urlaub extra in die Zugvogeltage lege.

Viel Resonanz auf Wangerooge

Mellumrat und Nationalpark-Haus Wangerooge blicken zufrieden auf die Resonanz auf die 9. Zugvogeltage auf der Insel: Höhepunkt war auch in diesem Jahr die Fahrt mit der Inselbahn, dem Wangerooger „Vogelzug“, durch die Salzwiesen. Begeistert beobachteten die Vogelzug-Reisenden durch Fernglas und Spektiv die durchziehenden gefiederten Gäste im Wattenmeer. So lernten sie, dass Goldregenpfeifer kleiner sind als Kiebitzregenpfeifer und sich durch ihre Flügelform auch im Flug unterscheiden lassen. Und dass Silbermöwen erst ab ihrem zweiten Winter ihre typischen hellgrauen Federn bekommen und bis dahin braun aussehen.

Beim Tag der offenen Tür des Mellumrats erfuhren die Gäste, was aktive Vogelschutzarbeit bedeutet und dass eine Vogelzählung ein standardisiertes wissenschaftliches Verfahren ist und damit gesicherte Rückschlüsse auf die Bestandsentwicklungen im Wattenmeer zulässt.

Die besonderen Schönheiten der Vogelwelt Islands, dem Partnerland der Zugvogeltage, holte Ingo Stein in einem begeisternden Abendvortrag nach Wangerooge. Als erfahrener Island-Experte, gelang es ihm, das Land im hohen Norden auf die Wunschreiseziel-Liste seiner Zuhörer zu setzten.

Bei der vom Mellumrat geführten Vogelbeobachtung bekamen die Besucher noch einen Blick auf den Zug der Weißwangengänse. Außerdem zeigten sich Kiebitzregenpfeifer, Bergfinken und Pfeifenten.

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