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NWZonline.de Region Friesland Gemeinden Wangerland

Weihnachtsflut: Vortrag über Deichbau

03.02.2018

Horumersiel Die Weihnachtsflut 1717 hat unsagbares Leid über das Jeverland und die gesamte Nordseeküste gebracht. „300 Jahre Weihnachtsflut – die verheerende Sturmflut von 1717 kam in der Christnacht“ so ist die Wanderausstellung der Akademie Dangast betitelt. Von Cäciliengroden, wo sie in den vergangenen Wochen zu sehen war, zieht die Ausstellung nun nach Horumersiel weiter: Vom 7. bis zum 18. Februar ist sie im Paul-Gerhardt-Haus zu sehen.

Die Ausstellung

Die Wanderausstellung „300 Jahre Weihnachtsflut – die verheerende Sturmflut von 1717 kam in der Christnacht“ ist vom 7. bis 18. Februar im Paul-Gerhardt-Haus Horumersiel zu sehen. Geöffnet ist sie freitags von 15 bis 17 Uhr, am Sonntag, 11. Februar, von 12 bis 17 Uhr sowie Montag bis Mittwoch von 10 bis 12 Uhr. Donnerstags und samstags ist das Paul-Gerhardt-Haus geschlossen.

Das Kirchenspiel Minsen war die am stärksten betroffene Gemeinde des heutigen Wangerlands. 255 Menschen kamen ums Leben. Nur das Kirchspiel Neuende (heute Wilhelmshaven) zählte mehr Tote. Unter anderem versank das Schilliger Vorwerk, ein durch Frl. Maria von Jever begründetes hoheitliches Grashaus, mit dem neuen Besitzer und allen Beschäftigten in den Fluten.

Bei Horumersiel brach der Deich an dutzenden Stellen und tiefe Priele zogen sich bis ins kleine Sieldorf. Die Reste dieser Meereseinbrüche bilden heute den Kurpark am Kolk.

Eröffnet wird die Ausstellung am Mittwoch, 7. Februar, um 18 Uhr. Dazu spricht der stellvertretende Vorsteher des III. Oldenburgischen Deichbands Hans-Heinrich Schrievers (Zetel). Die Kirchengemeinde Minsen lädt dazu alle interessierten Bürger aus Horumersiel und Umgebung ein.

Am Sonntag, 18. Februar, findet zum Abschluss ein Gedenkgottesdienst statt. Beginn ist um 9 Uhr; anschließend lädt Pastorin Sabine Kullik zu einer Teerunde ein.

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