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NWZonline.de Region Friesland Gemeinden Wangerland

Kirchhöfe brauchen besonderen Schutz

15.11.2014

Hooksiel Die Visitation der drei evangelischen Gemeinden Pakens-Hooksiel, St. Joost-Wüppels und Waddewarden-Westrum hat Erfreuliches zu Tage gebracht: Alle drei Kirchengemeinden sind in ihren Dörfern präsent und ihre Arbeit wird positiv wahrgenommen. Dieses Resümee zog am Freitag Kreispfarrer Christian Scheuer in Hooksiel.

Vom 5. bis 12. Oktober hatte das achtköpfige Visitationsteam aus Synodalen und Pfarrern des Kirchenkreises die drei Gemeinden besucht; 40 Termine hatten die Besucher auf der Liste stehen, neben Einzelgesprächen mit Gemeinde-Mitarbeitern und Besuchen in Gruppen, Kreisen und Gottesdiensten standen auch Besuche im Rathaus Hohenkirchen, in Kindergärten und der Grundschule Hooksiel an. Ziel des Besuchs: „Mit dem Blick von außen Anstöße zu geben für die Gemeindearbeit“, so Karl-Heinz Peters (Jever) vom Visitationsteam.

Die anfängliche Skepsis in den Kirchengemeinden, was die Besucher wohl herausfinden möchten, hat sich in Freude und Zufriedenheit verwandelt: „Das war eine Begegnung auf Augenhöhe, die mich inspiriert hat“, sagt etwa Doris Bastisch, Kirchenälteste in Waddewarden-Westrum. Und Pastorin Hanja Harke freut sich, dass die Gemeindearbeit wahrgenommen und wertgeschätzt wurde.

Vorgeschlagen haben die Besucher, dass die Gemeinde Pakens-Hooksiel/St. Joost Wüppels mit Pastor Stefan Grünefeld ihre bereits sehr gute Kinder- und Jugendarbeit um Elternarbeit ergänzt. „Eine Möglichkeit wäre, die Gruppen sich verstärkt begegnen zu lassen“, sagte Scheuer.

Auch die Gemeinde Waddewarden-Westrum sei mit ihrem Schwerpunkt „einladende Kirche“ sehr gut aufgestellt. Angeregt wurde, diesen Schwerpunkt in eine Gemeindekonzeption einfließen zu lassen.

Das Visitationsteam selbst hatte sich als Thema die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden gesetzt – und das hatte sowohl in Hooksiel als auch in Waddewarden Befürchtungen ausgelöst, dass eine Gemeindefusion anstehen könnte. „Das ist keineswegs der Fall“, betonte Scheuer. Kooperation sei dort gewünscht, wo es sinnvoll und möglich sei – zum Beispiel zwischen den Gemeindekirchenräten, aber auch beim Thema Friedhöfe.

Seit einigen Jahren wird die Finanzierung der Friedhöfe zunehmend schwieriger, die Kirchengemeinden müssen sich Gedanken machen, wie sie die Kosten stemmen wollen. Darüber hat das Visitationsteam auch Gespräche mit Wangerlands Gemeinderat und -Verwaltung geführt. „Und zugleich muss dem Oberkirchenrat bewusst gemacht werden, dass die Kirchhöfe als Teil der Kirchenensembles besonders geschützt werden müssen“, so Scheuer.

Ihn freut, dass die Kirchenräte aller drei Gemeinden sich auf jeden Fall nun öfters treffen wollen, um sich kennen zu lernen.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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