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NWZonline.de Region Friesland Gemeinden Wangerland

Kolk wird zum Lichtermeer

24.10.2011

HORUMERSIEL Laternen, Fackeln, beleuchtete Gewässer und Feuerwerk – der Wangerländer Herbst hat am Wochenende für viel Stimmung gesorgt: Am Sonnabend fand in Horumersiel zum zweiten Mal das „Kolk-Leuchten“ statt.

Was im vergangenen Jahr als Idee der Kolk-Anwohnerin Petra Euken entstand, entwickelte sich zu einem wichtigen Bestandteil im Horumersieler Veranstaltungskalender. „Viele Urlauber kommen in diesem Jahr nur wegen des Kolk-Leuchtens“, sagte Mit-Organisatorin Jutta Bendiks.

So haben die Anwohner rund um den Kolk, der durch eine Sturmflut entstanden ist, ihren „See“ wieder geschmückt, hängten rund um das Gelände hunderte farbenfroher Laternen auf, stellten Fackeln und Tüten-Lichter auf und verzauberten den Kolk in ein Lichtermeer. „Die Besucher können auch einen Lichtergruß in Form einer Seerose auf den Kolk setzen“, so Günter Krosta. Das erwies sich allerdings als schwierig: Die Lichter gingen auf dem Wasser schnell aus. Besucher kamen reichlich, bei Dämmerung schoben sich Massen über den Weg rund ums Gewässer – viele Kinder brachten ihre Laternen mit.

Neben dem Genuss für die Augen hat die Nachbarschaft „Kolk“ mit Kuchen und weißem Glühwein auch für das leibliche Wohl gesorgt. „Wir machen das von Herzen. Wir wollen keine Profis sein, die mit dem Fest Geld verdienen“, betonte Jutta Bendiks. Die Einnahmen aus diesem Jahr fließen ins „Kolk-Leuchten“ 2012.

Auch die Hooksieler haben sich im Rahmen des Wangerländer Herbstes etwas mit Feuer und Licht überlegt. Das Hooksieler Herbstleuchten am Alten Hafen der Interessengemeinschaft „De Hooksieler“ war ein Fest für die ganze Familie.

Genau wie auch in Horumersiel, spielt das Ehrenamt eine große Rolle. „Wir freuen uns über jeden, der uns noch beitreten möchte“, sagte Mit-Organisator Matthias Suckert.

Den Gästen gefiel das Fest: „Wir finden es sehr gut, dass die Einnahmen für Verbesserungen im Ort genutzt werden“, sagte Gerti Rieke aus Blomberg. „Da schmeckt der Glühwein gleich doppelt so lecker“, meinte ihr Mann Helmut.

Ein Höhepunkt war das Apfelsaftpressen. „Die Äpfel haben wir letzte Woche aus den Hooksieler Gärten gesammelt“, erklärte Matthias Suckert. Sein Vater Dieter Suckert stand den ganzen Sonntag an der Obstkelter und presste kistenweise Äpfel zu leckerem Saft, den die Gäste mit nach Hause nehmen konnten.

„Ich habe gerade Apfelsaft gepresst und gleich nehme ich an dem Apfelschälwettbewerb teil. Da werde ich ganz schnell sein,“ erzählt der achtjährige Tom aus Essen.

Nach der Einfahrt der Friesenkutsche von Bernhard Eden spielte auf der Bühne die Band „Tam Lim“, die mit ihrer Feuershow und den Feuerspuckern nicht nur die Kleinen begeisterte.

Den Abschluss des „Hooksieler Herbstleuchtens“ bildete bei Dunkelheit neben dem beleuchteten Hafen das Höhenfeuerwerk.

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