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NWZonline.de Region Friesland Gemeinden Wangerland

Männer müssen sich im Haushalt beweisen

14.03.2017

Middoge In einem Dorf irgendwo leben die drei Frauen Eva Klusmann (Sigrid Tjarks), Anna Steenkamp (Uschi Müller) und Sarah Wolf (Ilka Hinrichs) mit Tochter Sophie (Mia Schoof). Weil die drei Frauen einen Mann suchen, haben sie eine Kontaktanzeige aufgegeben.

Die mehr als neugierige Nachbarin Leni Appelboom (Gertrud Lübben) mit dem Anspruch „man soll ja auf das Nachbarhaus schauen“ kommt schnell dahinter.

So beginnt das neue Stück „Elsa söcht een Mann“ der Javenlocker Spölers. Dabei hatten die Premierengäste jede Menge Freude. Der lustige Dreiakter kommt wie immer aus der Feder von Heike Büsing in Middoge.

Kurz nach Erscheinen der Anzeige melden sich die beiden Interessenten Max Fröhlich (Heiner Gralfs), von Beruf Antiquar, zugleich ein wahnsinniger Sprücheklopfer, sowie der eher dröge Finanzbeamte Bodo Bakker (Helmut Kohl). Der ist ein stilles Wasser, kann es aber beispielsweise mit dem Spruch „Lieber schlau in die Bluse schielen, als doof aus der Wäsche gucken“ manchmal durchaus mit Max Fröhlich aufnehmen. Außerdem ist da noch Henri Koopmann (Emil Doden).

Und weil die Frauen testen wollen, ob die beiden Männer für den Haushalt zu gebrauchen sind, wird es denen doch ein wenig mulmig. Um sich vor der Hausarbeit zu drücken, verlegt sich Max Fröhlich aufs Kochen, was bald Auswirkungen auf die Frauen hat. „Weihnachtsmann“ Bodo Backer dagegen meint, ein Staubsauger müsse wie ein Rasenmäher angezogen werden. Die Frauen sind fassungslos.

Weil aber der Test für die Männer nach hinten losgeht, suchen die ein Mittel, um sich zu rächen. Wie sie das anstellen, wird nicht verraten – nur so viel: Es geht turbulent und so richtig zur Sache – und die Zuschauer haben wie zuvor schon ihre große Freude am Spiel der acht Akteure.

Neu im Ensemble ist Helmut Kohl, der doch recht verschmitzt auftrat. Ihre erste größere Rolle spielte Mia Schoof durchaus gekonnt.

Heike Büsing ist wieder ein menschliches Szenario gelungen, in dem die Charaktere fein aufeinander abgestimmt sind und die Protagonisten einen großen Freiraum für ihr Spiel haben. Daran ist sicherlich auch die Topustersche und Regie führende Kerstin Lüken beteiligt.

Sie bedankte sich vor allem bei der Friseurin Hillena Brader in Waddewarden, „die uns den Kopf in Form bringt“, und Ekke Schoof für die Technik sowie „een Bült Lü van uns Dörpgemeenschaft“.

Weitere Aufführungstermine sind der 15. März und der 18. März jeweils um 20 Uhr in der Alten Pastorei in Middoge.

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