MIDDOGE - Das ist der Stoff, aus dem so manche Vaterschaftsfeststellungsklage ist: Anton Petersen weilte mit seinen Skatbrüdern Bernd und Carl einst in der Lüneburger Heide. Dort erlebte das Trio mit einer gewissen 'Rosi' amouröse Abenteuer. Jahre später erscheint eine junge Frau auf der Bildfläche, die ihren Vater sucht. Das ist die pikante Ausgangslage des Stücks 'Ick doch nich!', das die 'Javenlocker Spölers' zurzeit im Dorfgemeinschaftshaus einstudieren und das am 2. März Premiere hat.
Zur Handlung: Im Haus von Anton Petersen (Peter Fimmen) in Rosendorf führt dessen Haushälterin (Gertrud Lübben) ein strenges Regiment. Die resolute Dame versucht, mit allen Mitteln den bequemen Anton wieder auf Vordermann zu bringen. Doch das versucht offensichtlich auch eine andere Frau: Postbote Klaas (Frank Schroeder) stellte Anton nach Parfüm duftende anonyme Briefe zu.
Als dann eine junge Frau (Ilka Hinrichs) in Rosendorf zur Vater-Suche auftaucht, wittern Anton und dessen Freunde Bernd (Heiner Gralfs) und Carl (Emil Doden) Gefahr. Friede (Sigrid Tjarks) verbündet sich mit der Unbekannten und versucht, die ganze Sache auf ihre Art zu lösen. Als dann der nächste Skatabend stattfindet, taucht Labor-Mitarbeiterin Erika (Gaby Schoon) mit dem Ergebnis eines Gen-Tests auf und sorgt für eine Überraschung. Und auch die geheimnisvolle Briefeschreiberin wird entlarvt.
Bei 'Ick doch nicht!' handelt es sich um das mittlerweile 15. plattdeutsche Stück aus der Feder von Heike Büsing. Wer nun tatsächlich der Vater der jungen Frau ist, können die Theaterfreunde an folgenden Terminen im 'Dorftreff Middoge' erfahren: am 2. März (Premiere), sowie am 6. und 8. März jeweils ab 20 Uhr. Am 10. März gibt es eine 15-Uhr-Vorstellung mit Tee, Kaffee und Kuchen (ab 14 Uhr), für die es wegen der großen Nachfrage jedoch nur Karten im Vorverkauf gibt. Vorverkaufsstellen (ab 1. Februar) sind die Bäckerei Schoof, die Volksbank-Filialen in Tettens und Hohenkirchen sowie die LzO in Hohenkirchen.
