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NWZonline.de Region Friesland Gemeinden Wangerland

100. Renntag: Moment des Innehaltens im Renntrubel

02.08.2013

Hooksiel Es war der 100. Renntag auf der Jaderennbahn Hooksiel, der am Mittwochabend startete. Für Günther Lühring, seit vielen Jahren Präsident des Hooksieler Rennvereins, ein denkwürdiger Moment. Ein Moment in dem er inne hält – „in sich geht“, wie er sagt – und die vergangenen 32 Jahre Revue passieren lässt.

Den Trubel um sich herum blendete er aus, nahm weder die Stimme von Moderator Detlef Orth noch die jubelnde Menge oder das Geräusch, das die Pferdehufe auf dem Geläuf verursachen, wahr: Lühring, der Friese, der seine Pferde im Wattenmeer trainierte und die Amateurtrabrennfahrer in Deutschland häufig auf die hinteren Plätze verwies – sein Leben ist eng verknüpft mit der Jaderennbahn in Hooksiel und mit Pferdezüchter Heinz-Friedrich Müller.

Die Bahn, das war der Traum von Tierarzt Dr. Gede, der etliche Male beim damaligen Bürgermeister der Gemeinde Wangerland und bei den Ratsvertretern vorstellig wurde, um sie von seinem Traum, seiner Vision einer Naturrennbahn zu überzeugen. In den 1980er Jahren stieß Lühring hinzu.

Damals hatte er bereits dreimal die Amateurmeisterschaft gewonnen, 1972 zum ersten Mal in Berlin, dann 1976 und 1979. Im gleichen Jahr gewann Günther Lühring im Wettkampf gegen Profis als Amateurfahrer den „Deutschland Pokal“. „Wir Friesen hatten einen Ruf“, sagt Lühring.

Irgendwann in dieser Zeit kreuzten sich auch die Wege von Lühring und Kult-Sportmoderator Werner Hansch. Bis heute verbindet beide eine innige Freundschaft. „Wir kennen uns gefühlt schon seit mehr als 50 Jahren“, sagt Werner Hansch, der beim 100. Renntag wieder einige Rennen kommentiert hat – in gewohnt pointierter Art.

„Ich komme sehr gerne nach Hooksiel, nehme mir die Zeit, weil hier noch Trabrennsport an der Basis gemacht wird. Die Stimmung ist einfach großartig.“ Hansch kommentierte bereits während seines Studiums auf der Trabrennbahn in Recklinghausen, bekannt wurde er vor allem als Fußballkommentator.

Die Mitglieder des Hooksieler Rennvereins haben mit viel Wissen und ehrenamtlichem Engagement derweil nicht nur die Bahn zu dem gemacht, was sie heute ist, sondern auch die Renntage zu einer sehr erfolgreichen Veranstaltung aufgebaut.

Zur Feier des 100. Renntags verteilte der Rennverein unter den Zuschauern, die das Oval säumten, Schokoküsse – allerdings deutlich mehr als 100: Etwa 1000 sollen es gewesen sein.


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