WADDEWARDEN - Gute Erfahrungen hat die Gemeinde Wangerland mit der Kommunalisierung ihrer fünf Kindergärten gemacht, das war Tenor in der Sitzung des Ausschusses für Schulen, Jugend und Soziales, der am Mittwoch im Dorfgemeinschaftshaus Waddewarden tagte.

Die Übernahme aus kirchlicher Trägerschaft sei ohne Reibungsverluste vonstatten gegangen, betonte Vorsitzender Johann W. Peters. Die Erfahrung zeige, dass zwischen den Einrichtungen ein reger Austausch stattfand und stattfindet.

Anders als im März 2007 beschlossen, sollen die Leitungen der fünf Kindergärten nun doch nicht auf drei reduziert werden. Der Ausschuss beschloss die Aufhebung des entsprechenden Ratsbeschlusses. „Bei Bedarf kann das Thema aber erneut auf die Tagesordnung gesetzt werden“, stellte Peters fest.

Ja sagte der Ausschuss auch zur Umwandlung der altersübergreifenden Gruppe im Kindergarten Hooksiel in eine Krippengruppe. Damit erhöht sich ab August das Angebot für Kleinkinder auf 30 Plätze. 15 davon werden im Kindergarten Tettens vorgehalten.

Zur Ausschusssitzung waren viele Jugendliche und auch ältere Waddewardener gekommen. Wichtiges Thema für sie war der Sachstand der Skateranlage in Hooksiel. Jugendpfleger Claude Vantard informierte über eine Spende von Eon in Höhe von 10 000 Euro für die Anlage, die in der Nähe des Stelzenhauses errichtet werden soll.

Dazu habe er den Schortenser Jugendleiter Marc Schollmeier als externen Sachverstand aus Schortens eingebunden, sagte Vantard. Zudem wolle der Bauhof hier eine Graffiti-Wand, eine Bank und einen Stromanschluss installieren.

Angeregt wurde, Hendrik Funke in die Planungen einzubeziehen. Der Schüler hatte bei der Einweihung des Jugendzentrums Hooksiel vor vier Jahren den Vorschlag einer Skateranlage in Hooksiel gemacht. Inzwischen sind durch seine Initiative 4500 Euro für die Anlage gesammelt worden.