Waddewarden - In nur gut zwei Wochen und ohne gezieltes „Abklappern“ jedes Haushalts haben die Waddewarder um Benedikt und Marianne Haas, Heiko und Anke Berndt sowie Jann-Peter Janssen 170 Unterschriften gegen die Pläne der Gemeindeverwaltung und des Rates für das Spielplatzgelände am Fischerteich gesammelt. Die Listen wurden in dieser Woche an die Verwaltung in Hohenkirchen übergeben.

Wie berichtet, soll der ehemalige Spielplatz in Waddewarden nach dem Willen von Rat und Verwaltung als Bauland verkauft werden. Ein entsprechender Ratsbeschluss liegt vor. Dort könnte damit ein Doppelhaus in eingeschossiger Bauweise entstehen. Interessenten gibt es dem Vernehmen nach schon. Und die wollen, so die Gerüchte im Ort, nicht nur die Fläche des Spielplatzes nutzen, sondern auch den Spazierweg verschwinden lassen und die Bebauung bis an den Fischerteich heranziehen.

Die Waddewarder fürchten um ihre Lebensqualität. Da der Ort jetzt schon seinen Bewohnern kaum mehr etwas biete, werde nun auch noch einer der letzten schönen Flecken ausverkauft, argumentieren sie. Das Ensemble Fischerteich, Spazierweg und Spielplatzgelände werde von vielen im Ort als Idyll geschätzt. Nun soll laut Informationen der Waddewarder in der Sitzung des Gemeinderats am 27. Februar über das Spielplatzkonzept – und damit auch über den Spielplatz „Waddewarden Ost“ – beraten werden.