WANGERLAND - Viele halten es für selbstverständlich, dass nach einem kräftigen Regenguss das Wasser im Boden oder im Gulli verschwindet. Nur wenig davon kann versickern, sodass der größte Teil in Richtung Nordsee abgeführt werden muss. Dass dabei alles so funktioniert wie es soll, dafür sorgt die Sielacht Wangerland. Der Unterhaltungsverband mit Sitz in Jever gehört zu den mehr als 100 gesetzlich gegründeten Unterhaltungsverbänden, die in Niedersachsen für die Entwässerung zuständig sind.

Die Sielacht Wangerland ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts im Sinne des Niedersächsischen Wasserverbandsgesetzes (WVG). Seine Organe sind der Verbandsvorsteher, der Vorstand und der Verbandsausschuss mit Vertretern aus Jever, Wangerland und dem Wittmunder Ortsteil Leerhafe. Zu den drei wesentlichen Aufgaben der Sielacht gehören: die Gewässerunterhaltung, der Siel- und Schöpfwerks-Betrieb, die Organisation des Betriebshofes einschließlich der Selbstverwaltung des Verbandsgebietes durch Geschäftsführer Gerd Bartels mit Fachleuten im Bereich der Wasserwirtschaft.

Zu viel oder zu wenig Wasser gefährdet das Leben. Deshalb muss das Wasser bewirtschaftet werden, sagt Verbandsvorsteher Klaus Jensen. Das Entwässerungsgebiet erstreckt sich vom Jeverland bis weit ins ostfriesische Leerhafe-Hovel und umfasst eine Fläche von circa 26000 Hektar. Das Herzstück des Entwässerungssystems bilden das Schöpfwerk, Wangersiel und der große Speicherpolder. Hier enden das etwa 340 Kilometer Gewässernetz II. Ordnung und die 135 Kilometer langen Gewässer III. Ordnung. Die Unterschöpfwerke Moorland und Wiedel im Bereich Jever sorgen dafür, dass die Wohngebiete in Jever und Schortens trocken gehalten werden können.

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