Wangerland/Wangerooge - Die Küsten und Inseln sind vorbereitet: Zu Pfingsten rollt die Urlauberwelle an. Die Touristiker in der Region zeigen sich zufrieden – nach einer hohen Auslastung über Himmelfahrt sind die Quartiere wieder so gut wie ausgebucht. Sowohl im Wangerland als auch auf Wangerooge liegen die Buchungszahlen auf einem ähnlich hohen Niveau wie vor der Corona-Pandemie.
„Wir sind nah an der Kapazitätsgrenze. Die Campingplätze sind beispielsweise bis auf den FKK-Bereich ausgebucht“, sagt Larissa Strangmann, verantwortlich für das Marketing bei der Wangerland Touristik GmbH (WTG). Nur noch einige wenige Ferienunterkünfte seien verfügbar. Dabei reisten die meisten Gäste nach wie vor aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen an.
Ob sich unter ihnen auch viele Tagestouristen mit dem 9-Euro-Ticket auf den Weg machen, muss sich allerdings erst noch zeigen. „Das wäre natürlich wünschenswert. Aber leider haben wir keine vergleichbare Zuganbindung wie zum Beispiel Sylt. Vielleicht gibt es aber doch ein paar, die die Verbindung mal austesten“, erklärt Strangmann. Denkbar wäre es – schließlich sieht die Wetterprognose, vor allem für Samstag mit 17 Grad und Sonnenschein sehr gut aus.
Auf Tagesgäste brauchen sich die Touristiker auf der der Insel Wangerooge nicht einstellen. Der Grund ist naturgegeben. „Der Fährverkehr zwischen Harlesiel und der Insel ist tideabhängig. Die Fährzeiten am Wochenende bieten sich leider kaum für Tagestouristen an“, sagt Ramona Engelmeier von der Kurverwaltung. Sie ist aber grundsätzlich zufrieden mit der Auslastung: „Wir haben am Wochenende eine Belegungsrate von 90 Prozent.“ Damit kommen zwar etwas weniger Gäste als über Himmelfahrt, da fand auf der Insel allerdings auch das Festival Friesenwoodstock statt. „Es ist noch also noch ein bisschen Luft nach oben“, sagt Engelmeier. „Wir sind aber zufrieden, da das Niveau vergleichbar mit dem zu den Pfingsttagen vor der Pandemie ist.“
