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NWZonline.de Region Friesland Gemeinden Wangerland

Landschreiber-Wettbewerb: Jeveraner Werner Menke kann mit Natur-Lyrik punkten

12.01.2021

Wiarden /Jever Die Gewinnerinnen und Gewinner des internationalen Sprach- und Literaturpreises Landschreiber-Wettbewerb stehen fest – unter ihnen ist der Jeveraner Werner Menke: In der Sparte Lyrik gelang es Menke, unter die ersten 10 besten Einsendungen zu kommen. Mit seinen Texten „Aprilhaar“, „Friedhof der Anker“, „Windopfer“ und „Federleicht“ belegt er Platz 7.

Landschreiber-Wettbewerb:

Inzwischen läuft die 9. Runde des Landschreiber-Wettbewerbs zum Thema „Sprache & Politiker“. Jede(r) kann mitmachen. Einsendungen sind bis zum 31. Juli möglich. Einsendungen per E-Mail an:

landschreiber-wettbewerb@ gmx.de.

www.landschreiber-wettbewerb.de

Thema der 8. Runde des Landschreiber-Wettbewerbs war „Sprache & Umwelt“. Wie der Vorsitzende der Jury und Gründer des Wettbewerbs, Klaus Siewert aus Wiarden, mitteilt, kamen die zum Wettbewerb eingereichten Beiträge aus verschiedenen europäischen Ländern: aus Österreich, Frankreich, Rumänien, der Schweiz und Deutschland.

BILD:

WINDOPFER Lass uns Brosamen Auf die Fensterbank streuen Dem Wind zum Geschenk Freundlich soll er uns bleiben Damit er uns nicht Fortträgt das Dach.

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„Womöglich hat die breite Streuung über nationale Grenzen hinweg mit einem länderübergreifenden Bewusstsein für die Umweltproblematik zu tun, oder eben mit der zunehmenden internationalen Bedeutung des Landschreiber-Wettbewerbs“, so Siewert. Unter den Teilnehmer waren neben anderen ausgezeichneten Literaten auch der Generalsekretär des Exil-P.E.N. für die deutschsprachigen Länder.

BILD:

FEDERLEICHT Sanft Schwebt eine Feder herab Oben am Turm Rupft Der Falke Seine Beute.

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Der Landschreiber-Wettbewerb wurde 2012 von Sprachwissenschaftler Klaus Siewert erdacht. Der Wettbewerb will zu Reflexion über Sprache und ihre literarische Transformation anregen. Reflexion und Transformation sind dabei auf ein zeitgenössisch relevantes Thema gerichtet.

Eine der Gewinnerinnen in der Sparte Prosa ist die in Böhmen geborene Jenny Schon, Trägerin des Andreas-Gryphius-Preis. „Mit ihrem Beitrag ,Mandelröschen‘ ist ihr ein kunstvoller Spagat gelungen, der aktuelle Umweltprobleme mit radioaktivem Regen und Corona-Toten auf eine Linie bringt“, so Klaus Siewert zur Begründung der Jury.

BILD:

APRILHAAR Die ausgekämmten Haare Ich hänge sie In den Wind Den Vögeln Zum Nestbau.

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Der mit dem Preis verbundene Aufenthalt der Gewinnerinnen und Gewinner in der Autorenresidenz Klaus-Störtebeker-Haus in Groß Holum/Harlingerland und die öffentliche Preisverleihung mit Lesehäppchen in Jever ist für den Herbst nächsten Jahres geplant.


     landschreiber-wettbewerb.de 
Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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