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NWZonline.de Region Friesland Gemeinden Wangerooge

Klimaschutz In Carolinensiel-Harlesiel: Emissionen der An- und Abreise werden ausgeglichen

26.03.2019

Carolinensiel /Wangerooge Carolinensiel-Harlesiel ist Niedersachsens erster Ort mit klimaneutraler An- und Abreise für Gäste: Das Nordseebad setzt damit ein weiteres Projekt aus dem Tourismusleitbild um, das vor vier Jahren unter Einbezug der touristischen Leistungsträger und der Einwohner entwickelt wurde.

„Mit der Leitbildentwicklung hat für uns eine neue Zeit begonnen: Mit den Menschen vor Ort haben wir eine Strategie entwickelt, die einerseits die Lebensqualität im Nordseebad sichert und anderseits den Leitmarkt Tourismus positiv beeinflusst“, fasst Nordseebad-Geschäftsführer Kai Koch zusammen. Die Nachhaltigkeit sei wichtiger Bestandteil der touristischen Entwicklung: „Dass am Weltnaturerbe Wattenmeer neben den ökonomischen und sozialen Themen, der ökologische Fußabdruck von großer Bedeutung ist, ergibt sich von selbst.“ Das bestätigt auch Umweltminister Olaf Lies (SPD).

CO2-neutrale Reise: So funktioniert’s

Alle Urlauber, die per Auto nach Carolinensiel-Harlesiel anreisen, verursachen CO2-Emissionen. Die werden anhand des Greenhouse Gas Protocol (GHG Protocol) berechnet – einbezogen werden die Anzahl der Reisenden, die Entfernung zwischen Start- und Ziel und das genutzte Transportmittel.

Die Summe der CO2-Äquivalente wird in zertifizierten Klimaschutzprojekten ausgeglichen.

Carolinensiel-Harlesiel fördert drei Projekte:
 ein Biomasse-Kraftwerk in Indien – in Siltara/Raipur wird das Kraftwerk mit Biomasse-Rückständen aus der Landwirtschaft betrieben. Den größten Anteil stellen Reishülsen aus dem Reisanbau dar.
 Reduzierung von Rauchgasemissionen in Kenia: Im Rahmen des Projektes werden pro Jahr ca. 100 000 Kochöfen produziert, die deutlich weniger Brennstoff benötigen als offene Feuerstellen.
 Umweltschutzprojekte in Carolinensiel-Harlesiel: Anpflanzung von Schlehen (Schwarzdorn) im Kurpark; Verarbeitung des Schlehenschnitts in den Gradierwerken zur Herstellung von Sole für die Therme.

Bei dem Klimaschutzprojekt wird der CO2-Ausstoß bei der An- und Abreise per Auto durch zertifizierte Treibhausgas-Einsparungen an anderer Stelle wieder ausgeglichen. Um den Wert sicht- und erlebbar zu machen, hat die Kurverwaltung zudem ein Umweltprojekt vor Ort initiiert: Gemeinsam mit dem Verein „Naturflächen“ werden jedes Jahr regionaltypische Pflanzen in Carolinensiel-Harlesiel gesetzt.

Der Urlauber-Verkehr von und nach Wangerooge, der ja ebenfalls über Carolinensiel-Harlesiel führt, ist übrigens (noch) nicht in der CO2-Bilanz enthalten: „Wir haben die Herkunftsdaten der anreisenden Gäste zur Insel Wangerooge nicht“, sagt Nordseebad-Marketingleiter Marcus Harazim. Und dann müsste man ja auch den CO2-Ausstoß der Schiffe und der Inselflieger hinzurechnen. Die Nordseebad GmbH will mit ihrem Projekt der klimaneutralen An- und Abreise als Ideengeber im Nordwesten fungieren – „wir hoffen ja, dass wir Impulse auch für andere Orte geben können“, sagt Harazim.


     www.carolinensiel.de 

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