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NWZonline.de Region Friesland Gemeinden Wangerooge

Erneut werden Holzplättchen ausgesetzt

24.02.2017
NWZonline.de NWZonline 2017-02-24T09:47:10Z 280 158

Wissenschaft:
Erneut werden Holzplättchen ausgesetzt

Wangerooge/Wangerland Es geht in die zweite Runde: Erneut möchten Wissenschaftler der Universität in Oldenburg Holztäfelchen ins Meer werfen, um nachvollziehen zu können, wie schnell und wie weit sich Plastikmüll im Meer verbreitet. Bereits 2016 wurden etliche der sogenannten Holzdrifter auf Wangerooge gefunden.

Wie berichtet, haben diese Aktion Wissenschaftler des Verbundprojekts „Makroplastik in der südlichen Nordsee – Quellen, Senken und Vermeidungsstrategien“ der Universität gestartet. Sie wollen Quellen, Verbreitungspfade und Verschmutzungsgebiete von treibendem Makroplastik, also Plastikmüll, in der Deutschen Bucht sowie im Wattenmeer untersuchen. Ziel ist, gemeinsam mit den Müllverursachern Vermeidungsstrategien zu entwickeln, so dass langfristig weniger Plastikabfall im Meer landet.

Holzdrifter gefunden?

Wer einen Holzdrifter findet, kann das über eine Internetseite melden. Jeder Drifter ist mit einer Nummer versehen, die dann eingetragen wird. Im Internet sind unter dem Menüpunkt „Drifter melden“ genaue Anweisungen sowie Neuigkeiten und weitere Informationen zum Thema Plastikverschmutzung, über das Projekt und die forschenden Wissenschaftler.

   

   www.macroplastics.de

Bereits im vergangenen Herbst wurden die ersten 4800 von insgesamt mehr als 70 000 der Holzdrifter an der nordwestdeutschen Küste, auf Langeoog und in der Ems sowie einem der Hauptschifffahrtswege der offenen Nordsee ausgesetzt. Jeder, der einen Drifter findet, ist aufgerufen, ihn auch zu melden. Nach etwa einem Monat wurden knapp 40 Drifter auf Wangerooge gemeldet.

Die nächsten Drifter-Auswürfe mit jeweils 800 Holztäfelchen finden Ende Februar statt. Auch in Schillig werden einige Holzdrifter ausgesetzt werden, genau wie in Dangast am Jadebusen, in Cuxhaven, auf Borkum und in Norddeich an der Hafenmole. Im März werden Holzdrifter dann in Brake, Nordenham, Neuharlingersiel, Papenburg, Bremen, Stade und Hamburg ausgesetzt.

Für 2018 sind nochmals drei Auswürfe geplant. Die Wissenschaftler hoffen auf weiterhin rege Beteiligung der Bevölkerung.