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NWZonline.de Region Friesland Gemeinden Wangerooge

Mehrere Holzplättchen am Insel-Strand gefunden

29.10.2016

Wangerooge Um herauszufinden, wie sich Makroplastik, also Plastikmüll, der größer als 5 Millimeter ist, in der Nordsee verbreitet, haben Wissenschaftler aus Oldenburg Holzklötze an bisher sechs Standorten ins Meer ausgesetzt (die NWZ  berichtete).

Diese Aktion wurde von Wissenschaftlern des Verbundprojekts „Makroplastik in der südlichen Nordsee – Quellen, Senken und Vermeidungsstrategien“ der Universität Oldenburg gestartet. Insgesamt werden sie bis Ende 2018 knapp 100 000 so genannte Holzdrifter an norddeutschen Küsten, in Flüssen und auf Hauptschifffahrtswegen der offenen Nordsee aussetzen. Bürger, die einen angeschwemmten Drifter finden, sind aufgerufen, diesen zu melden.

Bisher wurden rund 1200 Meldungen abgegeben, davon knapp 40 auf der Insel Wangerooge.

Die Wissenschaftler wollen mit diesem Projekt Quellen, Verbreitungspfade und Verschmutzungsgebiete von treibendem Makroplastik in der Deutschen Bucht sowie im Wattenmeer untersuchen. Ziel ist, gemeinsam mit den Müllverursachern Vermeidungsstrategien zu entwickeln, so dass langfristig weniger Plastikabfall im Meer landet.

Wer ebenfalls ein Holzplättchen findet, der sollte dies über eine Internetseite melden. Dort findet man unter „Drifter melden“ genaue Anweisungen sowie Neuigkeiten und weitere Informationen zum Thema Plastikverschmutzung, über das Projekt und die forschenden Wissenschaftler.


     www.macroplastics.de 
Antje Brüggerhoff
Agentur Hanz
Redaktion Jever
Tel:
04461 965312

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