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NWZonline.de Region Friesland Gemeinden Wangerooge

Was vom Wangerooger Strand übrig blieb: Nichts

10.01.2019

Wangerooge Das wird ein sehr teures Jahr für Wangerooge: Die Sturmflut, die Sturmtief „Benjamin“ am Dienstag auslöste, hat den kompletten Strand abgetragen. Das Wasser reichte bis dicht an die Untere Strandpromenade heran und legte die Steinschüttung schar. Auf rund 900 Metern Länge zieht sich am Nordufer eine Abbruchkante entlang, die teilweise mehr als fünf Meter hoch ist.

In der Nacht zu Mittwoch gab es noch einmal eine leichte Sturmflut – doch die richtete an dem ohnehin abgetragenen Strand keinen Schaden mehr an. Als das Wasser endlich abgelaufen war, zeigte sich das ganze Elend. Nun wird das seit Jahren vor sich hin köchelnde Thema der Finanzierung des Sandauffahrens wieder akut: „Wir müssen endlich mit Bund und Land zu einer langfristigen Lösung kommen“, sagte Bürgermeister Marcel Fangohr. Denn die Gemeinde bzw. die Kurverwaltung ist außerstande, die jährlich anfallenden Kosten fürs Sandauffahren allein zu stemmen. Olaf Lies (SPD) hatte sich als Wirtschaftsminister um eine Lösung bemüht. Sein Vorschlag: Eine Drittelung der Kosten und eine Neugestaltung des Strands mit fest befestigten Flächen.

Lesen Sie auch: Benjamin verschont Nordwesten – Suche nach Containern geht weiter

Immerhin hat der Landkreis Friesland 100.000 Euro zur Unterstützung Wangerooges bei der Finanzierung der Sandauffahr-Maßnahme fest eingeplant.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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