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Corona-Lockerungen an der Nordsee Insel-Bad auf Wangerooge bleibt vorerst zu

Wangerooge - Die Ostfriesischen Inseln bereiten sich auf einen Zuwachs der Gästezahlen vor. Denn an diesem Montag, 8. Juni, beginnt die vierte Phase des Fünf-Stufen-Plans, den der Corona-Krisenstab des Landes Niedersachsen erarbeitet hat – und die bringt weitere Lockerungen mit sich.

Zwar halten die Inseln am Zugangsverbot für Tagestouristen bis mindestens zum 22. Juni fest, dennoch rechnen sie mit weiteren Gästen. Denn immerhin entfällt für Ferienwohnungen die Wiederbelegungsfrist von sieben Tagen und für Jugendherbergen, Hotels, Pensionen sowie Campingplätze gilt eine Auslastungsgrenze von 80 statt der bisherigen 60 Prozent. Außerdem dürfen ab heute wieder Bars und Kneipen sowie Schwimm- und Spaßbäder öffnen.

Die „Oase“ ist aufgrund zu hoher Kosten geschlossen

Doch Letzteres gestaltet sich auf Wangerooge schwierig. Denn die Kurverwaltung hatte aus Kostengründen das Meerwasser-Erlebnisbad „Oase“ geschlossen. „Das Hochfahren der Technik wird ungefähr drei Wochen in Anspruch nehmen, sodass eine Öffnung zu beginn der Sommerferien wahrscheinlich ist“, teilt Wangerooges Bürgermeister und Kurdirektor Marcel Fangohr mit. Zudem arbeite die Kurverwaltung an einem Konzept für den Rosengarten, um kulturelle Veranstaltungen unter freiem Himmel, die ab heute wieder erlaubt sind, zu ermöglichen – allerdings unter Auflagen: maximal 250 Gäste, die sitzen, ihre Kontaktdaten angeben und den Mindestabstand einhalten müssen. Ein weiteres Hygienekonzept wird für den Indoor-Spielplatz Sockenland erarbeitet, der heute ebenfalls theoretisch wieder öffnen dürfte.

Marcel Fangohr appelliert noch einmal eindringlich an alle Gäste, sich an die Regeln zu halten und auch „gegenüber den örtlichen Gaststätten- und Einzelhandelsbetrieben Verständnis zu zeigen“.

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