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NWZonline.de Region Friesland Gemeinden Wangerooge

Bürgermeister von Wangerooge appelliert an Ärzte

25.11.2019

Wangerooge Die hausärztliche Versorgung auf der Insel Wangerooge ist nun doch zumindest bis kommenden Mittwoch, 27. November, sichergestellt. Das hat die Kassenärztliche Vereinigung am Wochenende über die Kurverwaltung Wangerooge mitgeteilt. Kassenärztliche Vereinigung und Kurverwaltung arbeiten daran, die hausärztliche Versorgung auch in der Folgewoche bis zum 9. Dezember sicherzustellen. So lange nämlich ist Inselarzt Dr. Frank Kortenhorn noch im Urlaub. Und auf Wangerooge gibt es keine zweite Arztpraxis.

„Sand im Getriebe“

Wie berichtet, war es der Kassenärztlichen Vereinigung zunächst nicht gelungen, für die Urlaubszeit der Hausarztpraxis eine Vertretung zu organisieren. Wer krank wird, und einen Arzt braucht, muss also voraussichtlich in der Zeit bis zum 9. Dezember aufs Festland. Akute Notfälle – und nur die – sind weiterhin über den Rettungsdienst abgedeckt, der am Samstag auf der Insel seine neue Rettungswache einweihen konnte.

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Bürgermeister Marcel Fang­ohr, der bei der Einweihung der neuen Rettungswache den unschätzbaren Dienst der dortigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Insulaner und die Gäste würdigte, sprach auch die Personalprobleme in der Feuerwehr und die Probleme mit der hausärztlichen Versorgung an. Sie alle arbeiten mit dem Rettungsdienst oft Hand in Hand zusammen. „In den vergangenen Wochen ist Sand ins Getriebe geraten, um den bestmöglichen Schutz auf der Insel zu gewährleisten“, sagte Fangohr. Der Bürgermeister richtete einen Appell an alle Einheimischen, die auf der Insel leben: „Wir brauchen Euch für die Freiwillige Feuerwehr! Werdet Mitglied, damit wir hier einen funktionierenden Brandschutz haben!“

Für Rezepte ans Festland

Fangohr appellierte zudem an alle Ärzte auf dem Festland: „Wenn Sie eine medizinische Fachangestellte übergangsweise für die nächsten zwei Wochen zur Verfügung stellen können auf Wangerooge, dann helfen Sie uns, damit wir hier auch in den nächsten zwei Wochen eine hausärztliche Versorgung sicherstellen können.“ Für die Insulaner sei das das Wichtigste überhaupt, so Fangohr. Nur der Rettungsdienst und der Notarzt allein könnten das nicht abdecken. Die Wangerooger können nicht für jedes Rezept ans Festland fliegen. An die Kassenärztliche Vereinigung richtete Fangohr daher den dringenden Appell, dafür zu sorgen, dass Wangerooge einen zweiten Kassenarzt erhält.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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