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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Wardenburg

Umweltschutz: Familie baut auf Umweltschutz

10.02.2017

Hundsmühlen /Landkreis „Umweltschutz beginnt mit der Energie, die man gar nicht braucht“, lautet das verblüffend einfache Motto von Andrea und Hartwig Dannemann. Und so war es für sie selbstverständlich, ein Haus zu bauen, das möglichst energieeffizient ist: Eine Luft-Wasser-Wärme-Pumpe sorgt für wohlige Temperaturen, eine Photovoltaikanlage für Strom. Und auch bei den Baumaterialien hat sich das Ehepaar aus Hundsmühlen (Gemeinde Wardenburg) Gedanken über Nachhaltigkeit gemacht. Das Haus ist in Rahmenbauweise errichtet worden, für die energiesparende Dämmung sorgt Zellulose.

Mehr zum projekt „Grüne Hausnummer“

Die „Grüne Hausnummer“ wird von der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen vergeben.

Bewerben können sich Bauherren und Gebäudesanierer. Für Neubauten gilt: Das Haus muss den KfW-Effizienzhausstandard 55 erfüllen. Dies ist eine Voraussetzung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für Bauherren, um Fördermittel zum Hausbau zu bekommen.

Für Altbauten, die saniert werden, muss vor dem 1. Februar 2002 ein Bauantrag gestellt worden sein. Auch Einzelmaßnahmen können hier gefördert werden.

Bei der Auszeichnung mit der „Grünen Hausnummer“ geht es darum, gute Beispiele zu sammeln und weitere Bauherren zur Teilnahme zu motivieren.

85 Prozent der Energiekosten bei Wohnhäusern entfallen auf Wärme- und Warmwasserversorgung.

Mehr Informationen unter

    www.klimaschutz-niedersachsen.de

Nachhaltige Materialien

So viel Umweltschutz wird belohnt: Am Donnerstag wurde die Familie Dannemann mit einer „Grünen Hausnummer“ ausgezeichnet. Damit ist ihr Neubau in Ortsteil Hundsmühlen als erstes Haus im Landkreis für besonders energiesparende Bauweise ausgezeichnet worden.

„Für uns war klar, dass wir besser bauen wollen als es der gesetzliche Standard ist“, erklärt Hartwig Dannemann, der als Diplom-Biologe auch beruflich mit diesem Thema zu tun hat. Er arbeitet im Fachdienst Umweltmanagement der Stadt Oldenburg. Für ihn, seine Frau und die zwei Söhne geht es auch beim Innenausbau nachhaltig weiter: Vom Echtholzparkett bis zum Lehmputz an den Wänden kann hier jedes Material „durchatmen“.

Mit der „Grünen Hausnummer zeichnet die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen Gebäudeeigentümer aus, die energieeffizient saniert oder gebaut haben.

Mit der Teilnahme an dem Projekt gehöre der Landkreis Oldenburg zu den „Top Ten“ der beteiligten Kreise, freute sich Wardenburgs stellvertretender Bürgermeister Dr. Stefan Depta: Nach Hannover, Hildesheim, Peine, Lüneburg, Nienburg, Verden, dem Heidekreis und dem Emsland ist der Landkreis jetzt als neunte Kommune im Boot. Auch Wilhelmshaven und die Stadt Oldenburg hätten Interesse bekundet, so Gerhard Krenz von der Klimaschutz- und Energieagentur.

Energiepreise stagnieren

Energieeffizientes Bauen sei etwa fünf bis acht Prozent teurer als die herkömmliche Bauweise, erklärt Architekt Ulf Brannies vom Architekturbüro Team 3. „Dadurch, dass die Energiepreise im Moment stagnieren, haben Bauherren derzeit nicht die Motivation, besonders energieeffizient zu bauen“, bedauert er.

Familie Dannemann kann ihre „Grüne Hausnummer“ spätestens im April endgültig anbringen: Dann zieht die Familie in ihr neues Haus.

Anke Brockmeyer Redakteurin / Reportage-Redaktion
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