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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Wardenburg

Landjugend lässt Platz in neuem Glanz erstrahlen

28.05.2019

Harbern Ii „Um punkt 18 Uhr haben wir den letzten Stein festgeklopft und die Schaufeln fallen lassen. Mittags hatten wir noch geglaubt, dass wir mit der Zeit nicht hinkommen.“ Erschöpft, aber sichtlich erleichtert, zeigte sich Alina Müller von der Landjugend Benthullen-Harbern am frühen Sonntagabend: Das Ergebnis der 72-Stunden-Aktion, zu der die Niedersächsische Landjugend ihre Ortsgruppen alle vier Jahre motiviert, kann sich sehen lassen.

Während 2015 ein Garten an der Benthullener Kirche angelegt wurde, war in diesem Jahr die Freilichtbühne in Harbern II Schauplatz einer neuen Herausforderung: Auf dem Spielplatz eine Sandkiste errichten sowie den Park- und Landjugendplatz neu pflastern und anlegen, lautete die Aufgabenstellung, die „Agent“ Heinz Backhus der Landjugend am Donnerstagabend überbracht hatte.

Wie sich jedoch am Freitag herausstellte, musste das Sandkisten-Projekt fallengelassen werden: „Leider hat die Gemeinde nicht mitgespielt“, ärgerte sich Alina Müller. Dort, wo die Sandkiste hin sollte, würden Sicherheitsabstände zu den anderen Spielgeräten nicht gewahrt, habe es aus dem Rathaus geheißen. Herausgekommen sei dazu kein Mitarbeiter. „Das wurde vom grünen Tisch aus so entschieden“, zeigten sich die Landjugend-Mitglieder enttäuscht. Doch die jungen Leute wollten die drei Tage so gut es geht nutzen, um etwas für die Gemeinschaft zu tun. „Da haben wir uns selbst neue Aufgaben gesucht.“ So entstanden statt der Sandkiste ein Insektenhotel und 16 Nistkästen. Außerdem wurde eine alte Torwand wieder flott gemacht und drei neue Park-Hinweisschilder aus Holz gefertigt und aufgestellt. Ganz neu entstanden Fahrradständer aus dicken Holzstämmen.

Richtig schweißtreibend war schließlich die Pflasterung des Parkplatzes und des Landjugendplatzes samt Verbindungsweg zum Spielplatz. Hierzu mussten rund 500 Quadratmeter Steine auf moorigem Boden verlegt werden. Highlight der neuen Fläche: Mit roten Steinen wurde ein Kuhkopf, Symbol im Wappen der Landjugend und des Dorfes Harbern, ins Pflaster eingearbeitet. Die beiden Nächte wurden durchgearbeitet dank des THW, das die „Baustelle“ mit starken Scheinwerfern ausleuchtete.

„Aus der Bevölkerung wurden wir rund um die Uhr mit Essen und Trinken versorgt. Da mussten wir uns um nichts kümmern“, freute sich Alina Müller. Durchschnittlich seien immer 25 bis 30 Helfer im Einsatz gewesen. Mit Geld- und Sachspenden halfen rund 50 Personen und Firmen, die sich alle auf der „neuen“ Torwand verewigen konnten. Jederzeit würde die Landjugend Benthullen-Harbern bei einer solchen Aktion wieder mitmachen, denn, so Alina Müller: „Die Gemeinschaft wächst dabei richtig stark zusammen.“

Marén Bettmann Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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