LITTEL - Mit dem offiziellen ersten Spatenstich durch Bürgermeisterin Martina Noske und Ingenieur Eckhart Mumm hat kürzlich die schon lange erwartete Umgestaltung des Dorfmittelpunktes in Littel begonnen. Das Bauvorhaben wird insgesamt etwa 800 000 Euro kosten, 300 000 Euro steuert als EU-Fördergelder die GLL, die Behörde für Geoinformation, Landentwicklung und Liegenschaften in Oldenburg bei. Wie auch die Förderbewilligung für die Sanierung des alten Ortskerns in Wardenburg hatte sich die Zusage für Littel um beinahe ein Jahr verzögert.

In Littel wird in den kommenden Wochen – Bauende soll im Oktober sein – einiges passieren: ein neuer Festplatz, der gleichzeitig auch als Parkfläche dienen soll, entsteht in unmittelbarer Nähe zu Feuerwehr, Sportverein und Genossenschaft. Die Straße „Helmskamp“, an der der Kindergarten liegt, wird umgestaltet – u.a. soll am Ende ein Wendehammer mit neuen Parkplätzen gebaut werden. Die Außenanlagen und der Vorplatz beim Feuerwehrhaus und der Turnhalle werden ebenfalls erneuert, neue Straßenlaternen sorgen auch im Dunkeln für bessere Orientierungsmöglichkeiten. Gleichzeitig hat die Erweiterung des Litteler Kindergartens begonnen. Das Dach der Betreuungseinrichtung soll erneuert und der Eingangsbereich energiesparender gestaltet werden.

Die Freiwillige Feuerwehr profitiert im nördlichen Bereich von der zusätzlichen Zu- und Ausfahrt, aber auch Fußgänger und Radfahrer sollen laut den Plänen einen direkten Weg zur Feuerwehr, der Turnhalle und den Rasensportplätzen erhalten.

Für die Modernisierung des Litteler Kindergartens zeichnet Architekt Achim Wiechmann (Bad Zwischenahn) verantwortlich. Die Planungen für die Dorfkernsanierung hat das in Wildeshausen sitzende Planungsbüro Mumm und Partner (Wildeshausen) erstellt. Diese Pläne sind Teil der Dorferneuerung Littel/Charlottendorf-West, die voraussichtlich im Jahr 2009 auslaufen wird. Der Wardenburger Gemeinderat hatte ursprünglich im Oktober 2002 den Dorferneuerungsplan einstimmig beschlossen.