Hundsmühlen - Die Kinder und Jugendlichen, die ihre Freizeit in den mobilen Jugendtreffs in Benthullen, Hundsmühlen, Littel und Wardenburg verbringen, treffen dabei seit Anfang September auf ein neues Gesicht: Sandra Rüdebusch aus Hatten absolviert ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Gemeinde und wurde jetzt von ihren beiden „Arbeitgebern“, der Gemeinde Wardenburg, vertreten durch Bürgermeisterin Martina Noske und Gemeindejugendpfleger Hendrik Müller, und von der Evangelisch-lutherischen Kirche Wardenburg, vertreten durch Corinna Schuhmacher, stellvertretende Vorsitzende im Gemeindekirchenrat, und Kreisjugenddiakon Uwe Schwarting begrüßt.
Erfahrungen in der Jugendarbeit hat Sandra Rüdebusch schon seit 2010 gesammelt – als Betreuerin von Konfirmandenfahrten in Kirchhatten und Wardenburg, bei der Sommerkinderkirche in Kirchhatten und bei einem einwöchigen „Bauwagencamp“ in den Sommerferien.
Das Freiwillige Soziale Jahr sieht die junge Frau auch als Vorbereitung für ihr weiteres Berufsleben – momentan plant sie, Soziale Arbeit zu studieren und verspricht sich von ihrer neuen Tätigkeit weitere Praxiserfahrungen und Orientierungen. Nach dem ersten Monat ist sie mit viel Begeisterung dabei, hat aber auch schon bemerkt, dass ihr die Arbeit mit Jugendlichen etwas leichter fällt als die mit Kindern. Trotzdem würden auch die Kinder ihre Angebote sehr gut annehmen. „Wenn ich eine neue Idee mitbringe, machen eigentlich alle mit“, sagt sie.
Von der Kirchengemeinde wird Sandra Rüdebusch hauptsächlich in den mobilen Jugendtreffs in Benthullen, Hundsmühlen, Littel und Wardenburg eingesetzt, für die Gemeinde Wardenburg ist sie meistens in Hundsmühlen tätig, beide Seiten setzen aber auch für die Entwicklung und Betreuung von Veranstaltungen auf die junge Frau.
Träger der FSJ-Stelle ist das Diakonische Werk Oldenburger Land, offizielle Einsatzstelle von Sandra Rüdebusch ist die Evangelisch-lutherische Kirche, die Gemeinde Wardenburg leistet ihren Anteil, indem sie die Stelle zu 50 Prozent finanziert.
