Westerholt - Die Ziegeleiakademie veranstaltet wieder ihre Dienstags-Vortragsreihe im Februar. Sie beginnt am 7. Februar um 19.30 Uhr mit dem Thema „Wardenburg zur Franzosenzeit“. Der Experte für das historische Wardenburg Frank Speckmann nimmt die Teilnehmer mit auf eine Spurensuche der Geschichte von mehr als 200 Jahren.

Weiter geht es am 14. Februar mit der Pastorin Imke Giessing und „500 Jahre Martin Luther“. Nicht nur das Ablasswesen war in den Augen Luthers eine Fehlentwicklung der katholischen Kirche. Mit seinen 95 Thesen stieß er eine neue Auseinandersetzung mit dem Glauben an, die das Christentum grundlegend veränderte. An diesem Abend geht es auch um die Frage: „Wie wurde die Reformation im Oldenburger Land aufgenommen?“ Der Oberlether Shantychor wird den Vortrag mit Liedern aus der Reformationszeit begleiten.

Jeder Mensch in Deutschland verzehrt pro Jahr ca. 60 kg reines Fleisch. Das hat Folgen für den Menschen, die Umwelt, die Ressourcen der Erde und ganz besonders für die Tiere. Diesem Thema widmet sich Dr. Hans-Heinrich Fiedler, der vor seinem Ruhestand beim Veterinär-Untersuchungsamt Oldenburg gearbeitet hat, am 21. Februar. Was Tiere brauchen, um sich wohlzufühlen, und welche Folgen unser hoher Konsum an tierischen Lebensmitteln für sie hat, ist der Inhalt des Vortrages.

„Industrielle Revolution und Keramik“ heißt der Vortrag von Dr. Uwe Mämpel am 28. Februar. Der Begriff „Industrielle Revolution 4.0“ ist heute in aller Munde. Hat es aber überhaupt eine Revolution 1.0 bis 4.0 gegeben? Oder sind die Begriffe nur ein Ausdruck einer oberflächigen Geschichtsschreibung?

Alle Vorträge beginnen um 19.30 Uhr im Museum Alte Ziegelei, Ziegeleiweg 11 in Westerholt. Der Eintritt ist frei. In der Mitte des Vortrages wird eine Pause von ca. 15 Minuten eingelegt, zu der es auch kleine Knabbereien und Getränke gibt. Mehr unter