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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Wardenburg

Parteien: SPD setzt auf verjüngten Vorstand

26.04.2014

Wardenburg Mit neuen Leuten und neuem Schwung will der SPD-Ortsverein Wardenburg politisch wieder in die Offensive gehen, um bei der nächsten Kommunalwahl besser abzuschneiden. Deshalb wurde der Vorstand bei der Jahreshauptversammlung im „Wardenburger Hof“ deutlich verjüngt. „Wir müssen die Mitglieder stärker einbeziehen und die jüngeren Sozialdemokraten mehr beteiligen“, erklärte der wiedergewählte Vorsitzende Ralf Dierks.

Im Jahresbericht erinnerte er daran, dass die SPD bei der Kommunalwahl drei Mandate verloren hatte. In intensiven Diskussionen habe man festgestellt, dass es Bereiche in der Gemeinde gebe, in denen die Partei zu wenig präsent sei. Auch sollten Themen wie der Ausbau alternativer Energien nicht auf die Ratsfraktion beschränkt bleiben, sondern stärker im Ortsverein und mit Bürgern diskutiert werden. „Das wird nicht einfach“, war sich Dierks bewusst, aber er glaubt, dass das neue Team den Ortsverein vorwärts bringen kann. Zu dieser Mannschaft gehören Dieter Kruse, der Peter Kose als stellvertretenden Vorsitzenden ablöst, Gudrun Schaffstädter (stellvertretende Vorsitzende), Kassenwart Andreas Klarmann und Stellvertreterin Andrea Klarmann. Schriftführer ist Tim Gronewold, vertreten von Marcel Wildfeuer. Als Beisitzer fungieren Olaf Gerdes, Heidi Krüder, Werner Wulf, Klaus Wohde und Denis Holters.

Intensiv debattiert wurde übers Thema „Inklusion“ an Schulen, das auch das Förderzentrum „Letheschule“ betreffen wird. Landtagsabgeordneter Axel Brammer berichtete, dass die Regierungsfraktionen in Hannover sich geeinigt hätten, die Umsetzung zu „entschleunigen“, um die Akzeptanz des Vorhabens zu verbessern. Viele Ängste von Eltern seien verständlich, aber am grundsätzlich richtigen Ziel, dem gemeinsamen Schulbesuch von Kindern mit und ohne Behinderungen, solle nicht gerüttelt werden.

„Wir müssen im Prinzip die Förderschulen überflüssig machen“, so Detlef Sonnenberg, SPD-Fraktionschef im Kreistag. Die Inklusion sei eine Veränderung in der Gesellschaft, die nicht auf die Schulen beschränkt sei und „viele Jahre“ brauche. Mit der Entschleunigung sei die Schule in Oberlethe nicht gerettet, sagte Brammer, denn laut gesetzlicher Regelung sollen die Förderschulen Lernen auslaufen. Lösungen könne es eventuell geben in einem Inklusionskonzept des Kreises.

Geehrt mit Ehrennadel und Blumen wurde Klaus Wohde für zehn Jahre in der SPD.

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