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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Wardenburg

Gemeinde Wardenburg Blickt Zurück: Klärwerk top – Bad-Dach ein Flop

12.03.2020

Wardenburg 365 Tage Wardenburg – in Grafiken, Statistiken, Tabellen, Fotos und Berichten zusammengefasst auf 139 DIN-A4-Seiten – so präsentiert die Gemeinde Wardenburg ihren Rückblick auf das Jahr 2019. Später als in den vergangenen Jahren legten Bürgermeister Christoph Reents und seine vier Amtsleiter die Zusammenfassung des Jahres aus Gemeindesicht vor.

Während des Pressetermins hoben die Amtsleiter einige Themen aus ihren Ressorts heraus:

Bauamt

Bauamtsleiter Frank Speckmann richtete sein Augenmerk auf das Klärwerk in Tungeln, das im vergangenen Jahr durch eine neue Rechenanlage mit integrierter Fäkalannahme und mit einem Sandwäscher für insgesamt fast 360 000 Euro modernisiert worden ist. „Bei der Klärschlammentsorgung arbeitet die Gemeinde seit dem 1. Januar 2020 mit einem neuen Anbieter, dem Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband, zusammen, in dem die Gemeinde auch Mitglied ist.“

Eine Verbesserung des ÖPNV sei durch die Schaffung der Linien 320 und 314, die vor allem die Anbindung der kleineren Orte an Wardenburg und Oldenburg ermöglichten, erreicht worden. „Eine tolle Angebotserweiterung, für die ich mir wünschen würde, dass sie mehr in Anspruch genommen wird“, sagte Speckmann.

Hauptamt

Das Hauptamt hatte im vergangenen Jahr drei Wahlen abzuwickeln: Europa-, Bürgermeister- und Bürgermeister-Stichwahl. „Das waren Dinge, die uns sehr intensiv beschäftigt haben“, betonte Hauptamtsleiter Stefan Otten. Da die Gemeindeverwaltung auch als Ausbildungsbehörde gelte, waren neun Auszubildende in fünf verschiedenen Berufen zu betreuen. Leider sei im vergangenen Jahr mangels Bewerbern eine Lehrstelle unbesetzt geblieben: die im Klärwerk als Ver- und Entsorger/Fachrichtung Abwasser.

Das Jahr 2019 in Zahlen

201 Mitarbeiter inklusive Bauhof, Kindergärten, Klärwerk und Hallenbad hat die Gemeinde im Jahr 2019 beschäftigt.

115 Bürger mehr als im Vorjahr wurden zum 31. Dezember 2019 gezählt, damit stieg die Zahl auf 17 148 Einwohner.

1453 Gewerbebetriebe (Vorjahr 1439) waren angemeldet. Davon waren 642 (633) steuerlich erfasst.

10,3 Millionen Euro nahm die Gemeinde im Jahr 2019 an Gewerbesteuern ein, nicht zuletzt aufgrund hoher Nachveranlagungen. Im Jahr zuvor waren es etwas mehr als 9 Mio. Euro.

0 Euro zusätzliche Schulden wurden in 2019 aufgenommen. Der stand der Darlehnsschulden (ohne Kassenkredite) betrug Ende des Jahres 2,7 Mio. Euro.

148 Kirchenaustritte (2018: 104) wurden verzeichnet, 56 Eheschließungen (68) und 85 Sterbefälle (99).

Sorge bereitete dem Hauptamt das Hallenbad: Nachdem die Sanierung der Umkleiden abgeschlossen war, gab es eine massive Dachleckage, die nicht nur in den frisch sanierten Räumen Schäden anrichtete, sondern auch im Zugangsbereich, im Büro und im Bereich des Babybeckens. „300 000 Euro hat die ungeplante Dachsanierung gekostet“, berichtete Otten. In diesem Jahr würden die weiteren Sanierungsschritte ausgesetzt.

Kämmerei

Die Leckage war auch der Grund dafür, dass die Arbeiten am neuen Bürgerhaus, das im ehemaligen Sauna-Bereich des Hallenbades entsteht, ruhen mussten. „Eigentlich hatte die Einweihung schon 2019 sein sollen, nun soll alles in diesem Frühjahr fertig sein“, kündigte Kämmerin Andrea Biller an. Die Einweihung werde im Mai oder Juni gefeiert. Da in Billers Ressort auch die Kulturarbeit fällt, berichtete sie von 22 (Vorjahr 21) kulturellen Veranstaltungen für Jung und Alt in 2019, die von insgesamt 2176 Personen (Vorjahr 1991) besucht wurden.

Vollauf beschäftigt mit der Schaffung weiterer Kindergartenplätze war das Sozialamt. Beim Kita-Neubau in Hundsmühlen, der Mitte April in Betrieb gehen soll, blieb die Gemeinde mit 3 Millionen Euro im Kostenrahmen, verriet Amtsleiterin Marion Schröder. Bei der Erweiterung in Achternmeer seien die Kosten gestiegen und beliefen sich nun auf mehr als 1 Mio. Euro. Teuer wird auch die Kita-Erweiterung in Wardenburg, die bei fast 1 Mio. Euro angelangt ist.  Der komplette Jahresrückblick ist auf der Homepage der Gemeinde einzusehen. Er wird im Rathaus aber auch auf einem Stick bereit gestellt.

Marén Bettmann Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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