Wardenburg - Viermal 250 Euro verteilten die Wardenburger Landfrauen in diesen Tagen in ihrer Gemeinde. Sie hatten wieder einmal ihr Sparschwein geleert und den Inhalt an das Teehaus und die Fördervereine der Grundschulen Wardenburg, Achternmeer und Hohenfelde gespendet. Mit dem übrigen Geld hatte der Landfrauenverein bereits im Dezember Kindergeschenke für die Wunschbaum-Aktion zu Weihnachten gekauft.

Das Sparschwein wird traditionell auf den Treffen der Landfrauen herumgegeben. „Die Spendenbereitschaft ist im Moment recht groß“, freut sich Vorsitzende Waltraut Schmidt. Sie überreichte die Spende für das Teehaus an Pastorin Imke Gießing. „Wir freuen uns über die Unterstützung und besonders über die Wertschätzung, die damit verbunden ist“, betonte die Pastorin. „Es ist schön, dass wir auch nach dreijähriger Arbeit noch gesehen werden.“

Von den Spenden werden nicht nur Bastelmaterial oder Ausflüge bezahlt. Sie können auch so manche Härte lindern. „In Notsituationen können wir so schnell und unbürokratisch einspringen“, sagte Imke Gießing.

Zu Zeiten der enormen Flüchtlingswelle war das Teehaus unter dem Dach der Kirchengemeinde entstanden. Aus dem reinen Hilfsangebot sind längst Freundschaften entstanden, das Teehaus mit seinen regelmäßigen Treffen (14-tägig freitags von 16 bis 18 Uhr) ist aber auch Plattform zum Erfahrungsaustausch. Rund zehn Ehrenamtliche bilden den „harten Kern“ des Teehauses, unterstützt von weiteren Helfern. Die Besucher sind international: Syrer, Iraner, Kroaten, Iraker und Deutsche kommen hierher zum Gespräch, zum Tischkickern und zu gemeinsamen Unternehmungen.

Das nächste Treffen des Teehauses findet am Freitag, 7. Februar, im Gemeindehaus an der Friedrichstraße statt.

Das Geld für den Förderverein der Grundschule Wardenburg überbrachte Marianne Uhlken, Kassenwartin der Landfrauen. „Wir sparen Geld zusammen für ein neues Spielgerät auf dem Schulhof“, sagte Fördervereinsvorsitzende Nicole Bremer und Schulleiterin Stefanie Dogs bei der Geldübergabe.

Marén Bettmann
Marén Bettmann Redaktion Wardenburg
Anke Brockmeyer
Anke Brockmeyer Reportage-Redaktion