WARDENBURG/LANDKREIS - Ein über zwei Tage dauerndes Übungswochenende hat kürzlich die 1. und 2. Bergungsgruppe des Technisches Hilfswerks Wardenburg (THW) mit 25 Helfern auf dem Fliegerhorst in Ahlhorn absolviert. Unter der Leitung der beiden Gruppenführer Stefan Opitz und Mike Othold wurde auf dem Gelände des Fliegerhorstes das „Retten aus Höhen“ mit verschiedensten Techniken geübt.

Den THW-Helfern wurde dazu nach Angaben des THW-Ortsbeauftragten Uwe Schaffstädter ein geeignetes Gebäude von der Gesellschaft für Entwicklung, Beschaffung und Betrieb zur Verfügung gestellt. Den ganzen Sonnabend bis spät in die Abendstunden übten die Helfer unter Einsatzbedingungen u.a. das Abseilen verletzter Personen mit Leitern, Seilen und Tragen.

Nach einem gemeinsamen Grillabend und einer ruhigen Nacht sollte am darauffolgenden Morgen die gemeinsame Übung fortgesetzt werden. Was die THWler nicht ahnten – es wurde eine kurze Nacht für sie. Um 4.45 Uhr weckte ein Einsatzalarm alle Beteiligten. Der Auftrag lautete, auf der Wildeshauser Kläranlage mehrere Personen, die bei Wartungsarbeiten verletzt wurden, zu retten. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte vor Ort wurde allen klar, dass es sich glücklicherweise nur um eine Übung auf dem Gelände handelte.

Der Betriebsleiter des Klärwerkes, Matthias Schnieder, hatte mit mehreren Darstellern die Übung in der Nacht vorbereitet. Teilweise unter schwerem Atemschutz mussten die Personen aus Höhen und schlecht zugänglichen Kellern gerettet werden. Gegen 9 Uhr morgens war die realistische Einsatzübung beendet, und die Helfer bekamen ein stärkendes Frühstück auf dem Fliegerhorst gereicht. Mit dem Ablauf der Übung zeigten sich Ortsbeauftragter Uwe Schaffstädter und Gruppenführer Stefan Opitz, der zusammen mit Michael Struck die Übung ausgearbeitet hatte, sehr zufrieden. Die beiden Gruppen hätten gemeinsam ihre Aufgaben schnell gelöst und gezeigt, dass sie für den Einsatzfall gerüstet seien, lautete das positive Fazit der THW-Führung.