WARDENBURG - Seit Tagen wird auf dem kleinen Spielplatz zwischen dem Wardenburger Schulweg und der Hermann-Allmers-Straße eifrig gebuddelt, gesägt und geschraubt. Schon in wenigen Tagen können hier die spielbegeisterten Kinder eine 15 Meter lange Hangschalenrutsche ausprobieren. Die Rutsche aus Edelstahl gehört zum Spielplatzsanierungsprogramm der Gemeinde. So wird derzeit auch ein Spielplatz im Neubaugebiet Korsorsstraße/Achtern Busch in Achternmeer mit neuem Spielgerät bestückt, darunter ein Trampolin und eine Doppelschaukel.

In Wardenburg montieren derzeit Hermann Lüllmann, Dieter Behage, Jürgen Roling sowie Markus Meyer von der Sögeler Firma Quappen das 15 Meter lange Spielgerät. „Die vorherige Kunststoffrutsche war bereits rissig“, berichtet Lüllmann. Am Mittwoch waren er und seine Kollegen noch damit beschäftigt, die Hangtreppe aus Eichenholz, die parallel zur Vier-Kurven-Rutsche verläuft, auf dem rund sieben Meter hohen Erdhügel auf dem Spielplatz zu montieren. Außerdem werden demnächst hier auch zwei neue Fußballtore aufgestellt. Rund 25 000 Euro lässt sich die Gemeinde Wardenburg den ersten Bauabschnitt auf dem Spielplatz kosten. „Nächstes Jahr werden wir als Gemeinde wohl noch mal den selben Betrag in den Spielplatz investieren“, sagt Jugendpflegerin Vera Vollmer, zuständig auch für Spielplätze in der Gemeinde Wardenburg. Bevor hier Anschaffungen getätigt werden, soll zuvor die Vorschlagsliste der Kinder Berücksichtigung finden, heißt es.

Im kommenden Jahr wird auch der Wardenburger Spielplatz an der Breslauer Straße im Rahmen des Spielplatzsanierungskonzeptes der Gemeinde mit neuem Spielgerät aufgewertet, berichtete die Gemeinde.