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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Wardenburg

Technisches Hilfswerk: Bund sagt Millionen-Investition zu

25.04.2020

Wardenburg Auf diese gute Nachricht hat das Technische Hilfswerk in Wardenburg schon länger hoffnungsfroh gewartet. Der geplante und dringend erforderliche Umbau der THW-Liegenschaft an der Ecke Rheinstraße/Am Schlatt im Gewerbegebiet Südwest hat grünes Licht bekommen.

Mit offiziellem Bescheid erteilte die THW-Leitung in Bonn der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) den Auftrag zum Neubau einer Fahrzeughalle und des Umbaus der Unterkunft am Standort an der Rheinstraße Ende März dieses Jahres.

Seit dem 1. Juni 1985 sitzt das THW an der Ecke Rheinstraße/Am Schlatt. Vormals war dies der Standort eines Autohaus. In der NWZ vom 31. Mai 1985 hieß es: „Mit der Einweihung der neuen Unterkunft (...) wird der Wardenburger Ortsverband gleichzeitig sein 20-jähriges Bestehen würdigen, das eigentlich schon im vergangenen Jahr fällig war, aber aus räumlichen Gründen nicht in der gebührenden Form begangen werden konnte.“ Das THW war damals noch auf dem Grundstück Oltmanns an der Litteler Straße in Wardenburg untergebracht.

Zurück in die Gegenwart: Die Modernisierung des Wardenburger Standortes ist dringend notwendig, wie Begehungen der mit dem Arbeitsschutz beauftragten Firmen und die Brandschau des Landkreises Oldenburg ergaben. Dabei seien Mängel an der Unterkunft selbst dokumentiert worden, so THW-Ortsbeauftragter Gerold Wulf.

Neue Fahrzeuge zu groß

Außerdem gibt es mittlerweile neue berufsgenossenschaftliche Vorschriften zur Unterbringung von Fahrzeugen. Bereits Anfang 2017 begannen deswegen die Planungen an einer neuen Fahrzeughalle und dem inneren Umbau der Unterkunft.

Die neuen Fahrzeuggenerationen haben in der Höhe deutlich zugenommen und können deswegen in der bisherigen Fahrzeughalle nicht mehr untergebracht werden, so der Ortsbeauftragte. Auch die Anforderungen an Umkleide- und Duschräume für die Helferinnen und Helfer seien gestiegen, so Wulf weiter. „Unsere Umkleidemöglichkeiten für die weiblichen Helferinnen sind Provisorien und entsprechen nicht den heutigen Standards.“

Die Helfer wollten am jetzigen Standort verbleiben. „Wir liegen am Rande des Nahversorgungsgebietes und bleiben somit immer in Sichtweite der Bürger“, erinnert Wulf. So habe man immer wieder die Möglichkeit, auch neue Helfer für das THW zu werben.

Das Investitionsvolumen beträgt nach Angaben des THW mehr als 1 Million Euro. Auch deswegen benötigte das Genehmigungsverfahren der Bundesbehörden einige Zeit.

Hilfe durch Abgeordnete

Die nun genehmigte Baumaßnahme umfasst:  Eine KFZ-Halle mit neun Hallenboxen, wovon eine Hallenbox als Lager dienen soll,  zwei Stellplätze mit Überdachung für Anhänger,  den Umbau der inneren Liegenschaft mit Umkleide- und Büroräumen entsprechend der berufsgenossenschaftlichen Vorgaben und  eine neue Außenumzäunung des gesamten Geländes.

Mit dem Neu- und Umbau wird den die Helferinnen und Helfern dann eine moderne Unterkunft zur Verfügung stehen. Die geplante Fertigstellung soll noch 2021 erfolgen.

„Unterstützung bei der Planung bekamen wir von unseren Bundestagsabgeordneten Susanne Mittag und Astrid Grotelüschen. Sie haben immer wieder die Entscheidungsträger angesprochen, wenn wir den Eindruck hatten, dass es zeitlich gar nicht voran ging. Dafür gilt unsere ausdrücklicher Dank“, so Wulf.

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