Santander - Deutschlands Segler des Jahres, Philipp Buhl, hat eine Medaille bei der WM vor Santander knapp verpasst. Beim ersten Finale der zehn olympischen Bootsklassen belegte der 24-jährige Kieler im Laser am siebten Wettkampftag im abschließenden Medaillen-Rennen den sechsten Platz und blieb damit auf dem vierten Gesamtrang. Trotz der verpassten WM-Medaille sicherte er der deutschen Segel-Nationalmannschaft den ersten Startplatz für die Olympischen Spiele 2016 in Rio.
„Mein Ziel war es, wieder Top fünf zu fahren, das ist mir gelungen. Allerdings habe ich im Rennen ein, zwei falsche Entscheidung getroffen und somit ein besseres Ergebnis verpasst. Trotzdem bin ich zufrieden mit meiner Leistung“, sagte Buhl.
Neuer Weltmeister ist Nicolas Heiner (Niederlande), der vor Tom Burton (Australien) und Nick Thompson (England) durchs Ziel segelte.
Das Ziel von Buhl bleibt eine Olympia-Medaille 2016 in Rio: „Die Arbeit dafür geht gleich morgen weiter.“ Nach dem Verletzungspech der 49er-Europameister Erik Heil und Thomas Plößel ist er der einzige Hoffnungsträger.
