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NWZonline.de Sport Weitere Sportmix Segeln und Surfen

Route über Atlantik führt Boris Hermann in Nordwesten

14.07.2018

Oldenburg /Hamburg Der Oldenburger Profisegler Boris Herrmann nimmt derzeit an einer Transatlantik-Regatta teil. Der 37-Jährige war mit vier weiteren deutschen Seglern mit der „Malizia“ am 8. Juli von den Bermuda-Inseln gestartet und wird Ende nächster Woche in Cuxhaven erwartet. Danach segeln Herrmann und sein Team elbaufwärts nach Hamburg, wo das Boot für einige Tage festmacht.

Das Rennen nennt sich „Atlantic Anniversary Regatta“ und wird von verschiedenen Clubs – darunter der Norddeutsche Regatta Verein (NRV) aus Hamburg – ausgerichtet, die in diesem Jahr runde Geburtstage feiern. 18 Teams aus 14 Nationen waren am vergangenen Sonntag gestartet, derzeit sind noch 16 Boote im Rennen. Sie haben auf dem Weg vom britischen Überseegebiet Bermuda bis nach Cuxhaven etwa 3500 Seemeilen (rund 6500 Kilometer) zurückzulegen.

Starker Temperaturabfall

„Innerhalb von 24 Stunden ging es von barfuß und Shorts auf Schlafsack und Mütze, von 33 Grad auf 9 Grad Wassertemperatur“, schrieb Herrmann am Freitag, als sich die „Malizia“ als Teil einer dreiköpfigen Spitzengruppe im Nordatlantik befand. In Führung lag dabei die „Best Buddies“ vor der „Varuna“ (beide starten für den NRV). Die „Malizia“, die für den Yacht Club de Monaco startet, lag dahinter. Das Boot zählt zur „Imoca 60“-Klasse, zu der Boote mit einer Länge von 60 Fuß (18,30 Meter) gehören.

Welche Unwägbarkeiten eine Transatlantik-Regatta birgt, musste die favorisierte Yacht „Rambler“ aus den USA erfahren. Das Boot kollidierte mit einem unbekannten Gegenstand, wobei es zu einem Ruderbruch kam. Die „Rambler“ musste die Regatta daher am Dienstag abbrechen und ist mittlerweile in Newport (US-Bundesstaat Rhode Island) angekommen.

Solo-Weltumseglung 2020?

Langfristig bereitet sich Herrmann mit der „Malizia“ auf die Teilnahme an der Vendée Globe vor. Diese wird das nächste Mal Ende 2020 gestartet und führt die Segler, die jeweils allein an Bord sind, nonstop einmal um den Erdball. Start und Ziel ist dabei die französische Atlantikküste. Herrmann wäre der erste deutsche Segler, der an dem Wettbewerb teilnimmt.

Hauke Richters
Leitung
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2030

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