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Trotz Flaute viel Spaß auf See

01.10.2011

WILHELMSHAVEN Leinen los! 700 Schüler haben am Freitag an der Regatta „Boarding next generation“ zum Auftakt des Jade-Weser-Cups teilgenommen – auf insgesamt elf Schiffen. Gegen 10 Uhr stachen sie bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein in Wilhelmshaven in See.

Mit an Bord waren auch zwei 8. Realschulklassen der Oberschule Sande. Sie sind, in Begleitung ihrer Lehrer Katja Schröder und Claus-Dieter Schmidt, auf der „Nordwind“ mitgefahren. Außerdem dabei waren fünf ehrenamtliche Mitarbeiter vom Marinemuseum sowie Theresa-Marie Meins und Neele Beers. Beide absolvieren ein duales Studium und sind im Rahmen ihrer Ausbildung bei der Sparkasse als Schiffsbegleiter mitgefahren.

Beginn der Fahrt war das Marinemuseum am Südstrand. Von dort startete die „Nordwind“ zunächst motorisiert. Das Wetter war gut – so gut, dass fast völlige Windstille herrschte. „Wir würden ohne Motor gar nicht von der Stelle kommen“, erklärt Kapitän Frank Kluwe.

Der Motor wird auch nach Passieren der Schleuse angelassen. Von dort aus geht es weiter zum Jade-Weser-Port, der der viertägigen Regatta ihren Namen gab. Wegen des geringen Windes wurde sogar die Startlinie dorthin versetzt: Ab Mitte des neuen Tiefwasserhafens sind die Schiffe mit der Strömung zurückgetrieben, so dass eher ein Treib- als Segelwettkampf veranstaltet wurde.

Der Motor war bei Startschuss des Regatta um 12.45 Uhr natürlich nicht mehr erlaubt. „Die Strömungsgeschwindigkeit beträgt etwa zwei Knoten“, erklärt Kluwe. Beim Start wäre es beinahe zu einem Malheur gekommen, als der Kapitän knapp aber gekonnt eine bedrohlich nahe Boje umschiffen konnte.

Gemütlich geht es nun wieder Richtung Schleuse. Gehisst wurden die Segel natürlich trotzdem, wobei die Schüler reichlich mitarbeiten und die Leinen einholen konnten.

Die Schüler von der „Nordwind“ sind zwar nicht auf dem Siegertreppchen gelandet. Dennoch waren alle zufrieden mit dem sonnigen Tag auf See. „Segeln macht Spaß“, erklären die Schüler einstimmig. Auch Besatzungsmitglied Wilhelm Bischoff ist zufrieden: „Die Schüler haben sich gut geschlagen und wirkten hochinteressiert. Ich denke, sie haben heute viel über das Segeln gelernt.“

Am Ende der Schülerregatta hatten die Schüler der Oberschule Wilhelmshaven die Nase vorn. Zusammen mit Kapitän André Hanzens fuhren sie auf dem Schoner „Twister“ allen anderen Regattateilnehmern davon und blieben als einzige unter 40 Minuten.

Der Vorsprung vor dem Zweitplatzierten Lotsenschoner „Elbe“ betrug knapp 2:30 Minuten. Als Dritte kam die „Elegant“ ins Ziel. Sie brauchte 44 Minuten.

Seit 2005 ist „Boarding Next Generation“ ein fester Bestandteil des Jade-Weser-Port-Cups.

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