WECHLOY - Der Universität die bauliche Erweiterung ermöglichen, ohne die Typik der Umgebung zu beeinträchtigen – dieses Ziel verfolgt die Bebauungsplanung am Küpkersweg. Der Bauausschuss akzeptierte die Grundzüge bereits, und auch die Anwohner sind unterrichtet worden.
Geplant wird für die 8,8 Hektar große Fläche westlich des Küpkerswegs zwischen den Bahngleisen und dem Drögen-Hasen-Weg. Hier sollen die zukünftigen Gebäude (vor allem Institute und Forschungseinrichtungen) „behutsam in den Landschaftsraum eingebunden werden“, sagt Stadtbaurat Frank-Egon Pantel. Da im Übergang zur freien Landschaft geplant werde, seien naturschutzfachliche Aspekte besonders zu berücksichtigen.
Als durchgehende Verkehrsverbindung des neuen Wissenschaftsbereichs wird der Küpkersweg genutzt – seine Sperrung auf halber Strecke ist vom Tisch. Der südliche Abschnitt dieser Straße könnte auf andere Art von der Erweiterung profitieren: Mit dem Bau eines zentralen Parkplatzes, der den Zielverkehr zur Uni aufnehmen soll, unmittelbar neben der Bahntrasse sei im weiteren Verlauf des Küpkerswegs eine spürbare Verkehrsberuhigung zu erzielen; neu gebaut wird allerdings eine Verbindung zwischen Küpkersweg und Carl- von-Ossietzky-Straße.
Trotz dieser Verkehrsplanung sollen Fußgänger und Radfahrer auf den neuen Uniflächen Vorrang haben. Auf dem Gelände selbst wird es ein sogenanntes „fußläufiges Wegenetz“ geben, und aus dem Gebiet herausführen soll in Richtung des Drögen-Hasen-Wegs ein großer Rad- und Fußweg.
