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NWZonline.de Adventsausstellungen und Weihnachtsmärkte

In vergangenen 50 Jahren Großes erreicht

19.12.2018

Elisabethfehn Der Orts- und Verschönerungsverein Elisabethfehn (OVE) hat jedes Mal, wenn er einen runden Geburtstag feiern konnte, eine Chronik herausgegeben. Zum 50-jährigen Bestehen gibt es jedoch eine Besonderheit: Erstmals sind alle Jahre – von der Gründung bis zum runden Geburtstag – darin abgehandelt. „Wir haben die wichtigsten Ereignisse im Rahmen einer Zeittafel zusammengestellt“, sagt Geschäftsführer Ludwig Juknat, der die Chronik maßgeblich erstellt hat.

Zudem gibt es zu jeder Chronik auch eine CD mit rund 300 Dateien. Insgesamt 150 Exemplare der Chronik wurden gedruckt. 40 davon können am Freitag, 2. November, gegen eine kleine Spende erworben werden. Denn an dem Tag feiert der OVE sein 50-jähriges Jubiläum mit geladen Gästen in der Teestube des Moor- und Fehnmuseums Elisabethfehn. Auch sollen die Dateien der CD auf der Homepage des OVE veröffentlicht werden.

Nach einer Begrüßung wird der ehemalige Leiter des Museumsdorfs Cloppenburg, Professor Dr. Uwe Meiners, einen Vortrag halten zum Thema „Heimat zwischen Gefühl und Vernunft – Gedanken über ein deutsches Phänomen“. Zum Abschluss gibt es dann einen Imbiss.

Campingplatz entsteht

Ziel des OVE sollte sein, die Interessen der Ortschaft gegenüber Behörden und der Öffentlichkeit zu vertreten. Zu Zeiten der Gründung sei die touristische Infrastruktur dort nicht ausgeprägt gewesen, so Juknat. Da der OVE Gäste anziehen wollte, wurde 1969 die Anlegung eines Campingplatzes beschlossen. 115 Plätze sowie ein Sanitärgebäude entstanden auf einem Waldstück (circa 1,8 Hektar). Anfang der 70er Jahre kamen dann die ersten Camper. 1975 kam ein Schwimmbad hinzu sowie 2004/05 ein neues Sanitärgebäude. „Der Campingplatz war in den letzten Jahren immer fast komplett ausgebucht“, freut sich Juknat.

1987 war es zudem der OVE, der den ersten Weihnachtsmarkt in der Region ausgerichtet hatte.

Das zweite große Vorhaben war seinerzeit der Bau des Museums. Ausgangspunkt war 1980 eine Ausstellung von Schünemann und seiner Tochter zur 100-Jahr-Feier des Ortes Elisabethfehn. Diese wollte man weiterhin zeigen können. So wurde 1983 das Kanalwärterhaus für die Errichtung des Museums gekauft. Allein der Preis für den Ankauf des Grundstücks betrug 166 000 DM, die Herstellungskosten etwa 500 000 DM. Spenden wurden eingeworben. Später wurden alte Maschinen gekauft und hergerichtet. 1993 übergab die Gemeinde Barßel das Fehnhaus an den Verein. 1994 war der Vortragsraum fertiggestellt.

1996 hatte der Verein so große Schulden (533 600 DM) durch die stetige Weiterentwicklung von Campingplatz und Museum, dass der Förderverein „Gemeinschaft der Freunde des Museums“ (GFM) gegründet wurde. Da aber auch dieser nicht alles Finanzielle stemmen konnte und die Zuschüsse nicht ausreichten, wurde 2009 die „Stiftung Moor- und Fehnmuseum Elisabethfehn“ ins Leben gerufen vom  Landkreis Cloppenburg, den Gemeinden Barßel und Saterland, dem Orts. und Verschönerungsverein und der Gemeinschaft der Freunde des Museums

Der Elisabethfehnkanal

Ein dritter großer Arbeitsbereich war der Elisabethfehhnkanal. In den 70er Jahren sei dieser eine Kloake gewesen, sagt Juknat. Die Firma Nord-Carbon hatte phenolhaltige Schwelwasser ungefiltert in den Kanal geleitet. 1971 habe dem Kanal erstmals die Aufhebung gedroht. 1972 führte die Firma eine Abwasseranlage ein.

Ein Glücksfall sei es dann gewesen, als der Landkreis sich bereit erklärte, die Schleuse Osterhausen zu übernehmen. Die Ausschreibung für den Neubau der Schleuse solle bald erfolgen, so Juknat. „Wir hoffen, dass Anfang 2019 gestartet werden kann.“ Juknat spricht dem Kreis, den beiden Gemeinden sowie der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung einen großen Dank aus. Ohne deren Unterstützung sei so manches Vorhaben nicht möglich gewesen. Das nahm Vorsitzender Justus Haak zum Anlass und bedankte sich wiederum bei Juknat für die Erstellung der Chronik..

Tanja Mikulski Friesoythe / Redaktion Münsterland
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